
Internationale Proteste: In Camp Liberty werden die Asylsuchenden unter menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten. Am 18. Februar sind ca. 400 Exiliranerinnen und -Iraner aus Ashraf in dem Übergangslager Camp Liberty bei Bagdad eingetroffen....

Rita Süssmuth: "Ohne die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft besteht die Gefahr, dass die Übergriffe zunehmen. Die einzig sichere Lösung ist die Aufnahme der Exiliraner durch andere Länder." Am 16. Februar hat...

11.02.2012 - Paris - Solidaritätsveranstaltung: Demokratie für den Iran - Schutz für Ashraf, Wortbeitrag von Nontombi Tutu, Menschenrechtlerin und Tochter des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu (Auszüge): Nontombi-Tutu„Ich bin hier, weil ich...

Mahin SaremiLiebe Mitmenschen! Ich richte diesen Hilfsappell an Sie, weil mehr als 3000 Menschen in Ashraf in großer Gefahr sind, von irakischen Truppen emordet zu werden. Unter ihnen ist auch...

Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel: Den Asylsuchenden darf nicht die Umsiedlung in ein Internierungslager aufgezwungen werden, wo bewaffnete irakische Truppen massiv präsent sind. Eine internationale Konferenz unter Mitwirkung von Europapolitikern,...
Zeitgleich mit der demagogischen Zeremonie des iranischen Regimes am sogenannten Qods-Tag protestierten hunderte von Teheraner Bürgern in der Metrostation „Haft-e Tir“ , wobei sie riefen „Nieder mit dem Diktator!“ und „Mein Leben nicht für Gaza, nicht für Libanon, sondern für Iran!“.
Der Protest, der gegen 3:00 Uhr Ortszeit stattfand, wurde von den Unterdrückungseinheiten des Regimes angegriffen und mindestens zwei Menschen wurden verhaftet.
Weiteres Blutvergießen verhindern!
Die Menschen im Iran fordern mit ihrem Aufstand das Ende der religiösen Diktatur und mit ihren Rufen wie: „Nieder mit Khamenei – Nieder mit der absoluten religiösen Herrschaft – Es lebe die Freiheit“. Die Vorreiterrolle von Frauen und Jugendlichen sowie Menschen mit verschiedener sexueller Identität ist dabei besonders hervorzuheben. Ungeachtet brutaler Gewalt, willkürlicher Festnahmen, systematischer Folterung und Vergewaltigung von Gefangenen sowie massiver Pressezensur haben sich die Aufstände weiter ausgebreitet und noch intensiviert.
Verwandte von politischen Gefangenen, die im berüchtigten Evin Gefängnis sitzen, versammelten sich vor dem Büro des Teheraner Staatsanwaltes und protestierten gegen die Haftbedingungen und die grausame und erniedrigende Behandlung von politischen Gefangenen durch Agenten des Regimes.
Am Mittwoch morgen begann die Versammlung, kurz darauf bedrohten Agenten des Regimes die Familienangehörigen, doch die Menschen hielten an ihren Forderungen fest. Daraufhin griffen die unterdrückenden Einheiten des Regimes die Demonstranten mit Schlagstöcken an, schlugen sie und zerrissen Bilder ihrer Angehörigen.
Dennoch setzten die Familienangehörigen ihren Protest trotz der brutalen Angriffe der unterdrückenden Einheiten vor dem Büro des Staatsanwaltes fort. Die Agenten des Regimes kesselten die Demonstranten ein, damit weitere Teilnehmer nicht hinzu kommen konnten, die Androhung der Verhaftung der Teilnehmer ging weiter. Die Demonstranten gaben jedoch nicht auf und setzten ihren Protest fort.
Die Regierung Ahmadinejad hat sich vielfach um Lösungen bemüht, um den Streik auf dem Teheraner Basar zu beenden. Am 14. Juli 2010 weiteten sich die Streiks jedoch aus. Dennoch behaupten Nachrichtenagenturen der Regierung, dass die Geschäfte geöffnet waren.
Der Webseite Kalemeh zufolge schlossen sich weitere Händler dem Streik an, der letzte Woche von Gold- und Kleiderhändlern begonnen worden war. Zeugen berichten, dass die Händler zwar in ihren Geschäften sind, es würden jedoch keine Lichter brennen, und es gebe keine Anzeichen für Kaufaktivitäten. Die Regierung führte dies auf die Hitze zurück und erklärte, dass die Finanz- und Handelsbehörden mit den Händlern zu einer Übereinkunft gelangt seien. Die Regierung reduzierte eine geplante Steuererhöhung auf 70% auf 15%, in der Hoffnung, dass die Streiks bis Dienstag beendet sein würden.