
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
Bresser,Teltschik, Verheugen, Süssmuth, Zimmermann,Tibi im Berliner Abgeordnetenhaus 16.2.2012
(Berlin, 25.2.12) Die irakischen Einheiten machen aus dem Umzug von ca. 400 iranischen Dissidenten von Ashraf nach Fort „Liberty“ bei Bagdad eine humanitäre Krise. Die irakischen und iranischen Einheiten lassen nichts unversucht, die Menschen aus Ashraf zu erniedrigen und zu demütigen. Liberty ist faktisch nicht bewohnbar, es gibt zu wenig Wasser und die Dissidenten werden wie Gefangene behandelt und bedroht. Die irakischen Einheiten wollen die Eskalation. Es bedarf einer sofortigen internationalen Kommission.
Das Camp wird mit Überwachungskameras und von im Camp stationierter Polizei kontrolliert. Bisher gibt es keine Möglichkeit Besuch zu empfangen oder das Camp verlassen.
Günter Verheugen appelliert an die Bundesregierung, die iranischen Widerstandskämpfer in Deutschland aufzunehmen
3300 Oppositionelle gegen das Mullah-Regime in Teheran leben seit Jahren in einem Camp im benachbarten Irak. Nun droht ihnen die Deportation in den Iran, Todesstrafe und Kerkerhaft.
Norbert Wallet aus Berlin
BERLIN - Die Zukunft der iranischen Volksmudschaheddin in Irak ist eines der größten ungelösten Probleme, die die US-Amerikaner nach ihrem Abzug hinterlassen haben. Der frühere EU-Kommissar Günter Verheugen warnt vor einer menschlichen Katastrophe.

Gastbeitrag von Rita Süßmuth in der Frankfurter Rundschau
Rita SüssmuthIn einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau hat die langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestages Rita Süßmuth am 14. Januar auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht, der die in Ashraf im Irak lebenden iranischen Oppositionellen ausgesetzt sind. Trotz internationaler Bemühungen um ihren Schutz sind die Menschen in Ashraf weiter in Gefahr, Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran zu werden. Dort drohen ihnen Folter und Massenhinrichtungen.
Berlin (KNA)
Sicherheits- und Europapolitiker haben die Bundesregierung aufgefordert, iranische Oppositionelle aus dem irakischen "Camp Ashraf" in Deutschland aufzunehmen. Der ehemalige EU-Kommissar, Günter Verheugen (SPD) sagte am Donnerstag in Berlin, Deutschland müsse ein "entsprechendes Kontingent von etwa 500 Flüchtlingen" aufnehmen. Nach seinen Informationen beginne derzeit eine Umsiedlung der iranischen Regierungsgegner durch die irakische Polizei. Aufgrund bereits bekannter Übergriffe durch irakische Sicherheitskräfte warnte Verheugen vor erneuten Menschenrechtsverletzungen.
01. März 2010
n-TV, 18.02.2010 - Die beiden Versicherer Münchener Rück und Allianz ziehen sich aus dem Iran zurück. Angesichts der politischen Situation habe sich das Management entschieden, mit dortigen Versicherern kein bestehendes Geschäft mehr zu erneuern beziehungsweise keine neuen Verträge abzuschließen, teilte der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück mit.
Dadurch dürfte sich das Prämienvolumen um rund zehn Millionen Euro reduzieren. Die Münchener Rück kam 2009 auf Beitragseinnahmen von mehr als 41 Milliarden Euro. Auch die Allianz werde ihre dortigen Rückversicherungsaktivitäten, die ein vernachlässigbares Volumen hätten, nicht mehr fortführen, sagte ein Konzernsprecher.
Die USA sehen den Iran auf dem Weg in eine Militärdiktatur und hatten das Land zuletzt gewarnt, sie würden nicht untätig zusehen, wie das Land eine Atombombe baue. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, die USA planten zwar keinen Angriff auf den Iran. Es gehe aber darum, die internationale Gemeinschaft auf wirtschaftliche Sanktionen einzuschwören.
Keine neuen Siemens-Aufträge
In Deutschland hatte zuletzt der Münchner Industriekonzern Siemens angekündigt, keine neuen Aufträge aus dem Iran mehr anzunehmen. Bestehende Verträge will Siemens aber erfüllen. Laut Vorstandschef Peter Löscher haben die Geschäfte mit dem Iran ausschließlich zivilen Charakter, das Unternehmen liefere vor allem Infrastruktur-, Verkehrs- und Medizintechnik.
Siemens macht dort jährlich rund eine halbe Milliarde Euro und damit weniger als ein Prozent des gesamten Umsatzes.
wne/rts
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Versicherer-verlassen-Iran-article736137.html