
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
In einer Eilaktion bittet Amnesty International seine Mitglieder um Hilfe für 400 bis 800 Iraner in einem Lager im Irak, die damit rechnen müssen Ende 2011 an einen anderen Ort verlegt zu werden. AI ruft die irakische Regierung auf für den Schutz der Asylsuchenden bei der Durchführung dieser Maßnahme zu sorgen.
In Ashraf-City, gegründet vor mehr als 25 Jahren, leben mehr als 3.000 politische Flüchtlinge, die der iranischen Oppositionsgruppe der Volksmudschaheddin (People's Mojahedin Organization of Iran - PMOI) nahe stehen.
Die irakischen Sicherheitskräfte haben das Lager mehrmals angegriffen und dabei zahlreiche BewohnerInnen verletzt oder getötet. Der jüngste dieser Angriffe hat im April dieses Jahres stattgefunden.
Am 15. Dezember bestätigten die irakischen Behörden in öffentlichen Stellungnahmen ihre Pläne, das Lager zum 31. Dezember zu schließen. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki bezeichnete in einem Interview mit der Presseagentur Agence France Presse (AFP) den Beschluss, das Lager zu schließen, als "unumstößlich".
Auf internationalem Druck hin, hat er jedoch am 21. Dezember bekannt gegeben, dass er noch bis April 2012 den Bewohnern von Ashraf-City Zeit gibt das Land zu verlassen.
Zwischen 400 und 800 Bewohner könnten noch vor Ende des Jahres vorübergehend in einem anderen Lager, bekannt als Camp Liberty, bis zu ihrer Ausreise umsiedeln, mit dem sich die Bewohner von Camp Ashraf einverstanden erklärten unter Bereitstellung minimalster Schutzvorkehrungen 400 von ihnen nach Camp Liberty umsiedeln zu lassen.
PMOI-VertreterInnen haben angekündigt, darüber mit der irakischen Regierung möglichst bald verhandeln zu wollen. Auch für die übrigen BewohnerInnen von Camp Ashraf, so die PMOI, werde man in Verhandlungen mit der Regierung eine friedliche Lösung anstreben.
Der UNHCR hatte am 13.September 2011 bekannt gegeben, dass von den BewohnerInnen des Lagers eine große Anzahl von Asylanträgen eingegangen sind. Nach monatelanger Hinhaltetaktik der irakischen Regierung sollen nun weitere Schritte zur Entscheidung über die einzelnen Anträge eingeleitet werden.
Dankesagung für Etappensieg
Dies ist als ein Teilerfolg unter den vielen, mit dem wir uns rechtzeitig zu Weihnachten bei Ihnen bedanken wollen, anzusehen. Wobei wir selbstverständlich die Gefahr, die auch Amnesty International erwähnt, ebenfalls in den Feiertagen im Auge behalten und möchten Sie hiermit auch bitten, in dieser Sache wachsam und aktiv an unserer Notaktion für die Rettung aller 3.400 Ashraf-Bewohner mitzuwirken. (sehen sie dazu unsere Eilaktion)
hier gehts zur Original-Nachricht von Amnesty International