
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
UNO-Sicherheitsrat zu Prüfung aufgerufen, ob Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorliegen
Straßburg - Das Europaparlament hat neuerlich die anhaltenden brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran angeprangert.
Besonders besorgt äußerte sich die EU-Volksvertretung am Donnerstag über die wachsende Zahl politischer Häftlinge, die zahlreichen Hinrichtungen - auch Jugendlicher - und die gängige Folterpraxis. In einer Entschließung plädierte das Parlament für zusätzliche Sanktionen gegen Einzelpersonen, die für Menschenrechtsverletzungen im Iran verantwortlich sind.
Zugleich forderten die Abgeordneten die Freilassung des evangelischen Pastors Jussef Nadarchani, der 2009 festgenommen und wegen "Abfalls vom Glauben" zum Tod verurteilt wurde. Mehrere westliche Länder hatten den Iran bereits aufgefordert, den konvertierten Christen freizulassen.
Im UNO-Sicherheitsrat müsse ermittelt werden, ob die von iranischen Staatsorganen begangenen Menschenrechtsverletzungen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen sind, heißt es in der Entschließung weiter.
Die Abgeordneten übten zugleich Kritik an Unternehmen in der EU, die dem Iran Technologien für Zensur, das Filtern von Informationen und für Überwachung lieferten. Diese Technologien würden genutzt, um Kommunikationsströme zu kontrollieren und Bürger, vor allem Menschenrechtsaktivisten, aufzuspüren.
Besorgt äußerten sich die Parlamentarier auch über die Ankündigung der iranischen Regierung, ein "reines" Internet einzuführen, das den Grundsätzen des Islam entspricht. Ein solches "Halal"-Internet würde dem iranischen Staat de facto eine vollständige Kontrolle über den gesamten Internet-Verkehr ermöglichen. (APA)