
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
Das iranische Regime hat in den frühen Morgenstunden zwei Mitglieder der oppositionellen Volksmojahedin hingerichtet, die im Zusammenhang mit dem Aufstand im Sommer 2009 festgenommen worden waren. Das Fernsehen der fundamentalistischen Diktatur berief sich auf die Staatsanwaltschaft von Teheran. Die Todesurteile wegen Moharebeh gegen Jafar Kazemi (47) und Mohammad Ali Haj-Aghai (62) war im vergangenen Mai in einem Berufungsverfahren bestätigt worden.
Die beiden Hingerichteten, Jafar Kazemi und Mohammad Ali Haj-Aghaei, hätten "einem von Großbritannien gelenkten Netzwerk" angehört, das nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad für Unruhe im Land habe sorgen sollen. Die Männer hätten während der Proteste Flugblätter verteilt sowie Foto- und Filmaufnahmen gemacht, hieß es in dem Bericht.
Außerdem warf ihnen die Staatsanwaltschaft vor Verwandte im Camp Ashraf, im Irak besucht zu haben. Kazemi und Haj-Aghaie, so die Staatsanwaltschaft weiter, hätten "einem von Großbritannien gelenkten Netzwerk" angehört, das nach den Wahlen für Unruhen habe sorgen sollen.
Wie die "Internationalen Kampagne für Menschenrechte im Iran" berichtete, wollte die Frau von Kazemi, Roudabeh Akbar, ihren Mann am Montag im Teheraner Evin-Gefängnis besuchen, als ihr gesagt wurde, dieser sei am Morgen hingerichtet worden. Weder die Familie noch sein Anwalt waren informiert. Akbari erklärte, wie viele andere Bürger auch habe ihr Mann Fotos und Videos von den Protesten verschickt. "Ist die Strafe dafür die Todesstrafe?" fragte sie in einem Telefongespräch mit der Menschenrechtsorganisation.
Menschenrechtsorganisation wie Amnesty International setzten sich weltweit für die Freilassung der politischen Gefangenen im Iran ein. Am 10. August 2010 drängte US-Außenministerin Hillary Clinton das klerikale Regime die politischen Gefangenen frei zu lassen.
Das iranische Regime richtete vier weitere Gefangene in Teheran und Karaj hin. Ghavam Atakeshzade, Mostafa Karimi-Khanghah und Reza Dehghan wurden im Evin-Gefängnis hingerichtet. Omid Barg wurde im Gohardasht-Gefängnis in Karaj erhängt.
Nach offiziellen Angaben des menschenverachtenden Regimes wurden 103 Personen in den letzten 40 Tagen hingerichtet.
Quelle: afp/intv/iz/taz/ai/dpa