
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
Berichten von Menschenrechtlern im Iran zufolge wurden in Teheran seit dem 1. Mai mindestens acht Familienangehörige von Exiliranern, die in Ashraf im Irak leben, nach Razzien in ihren Wohnungen festgenommen. Seither werden sie im berüchtigten Trakt 209 des Teheraner Evin-Gefängnisses festgehalten, der dem Geheimdienst untersteht.

Zu den Festgenommenen gehört der Arzt Dr. Hani Yazarlou (im Bild mit seinem Sohn Hamed), der schon in den 80er Jahren als politischer Gefangener in Haft war. Die Familie Yazarlou hat Angehörige in Ashraf. Die Ehefrau von Dr. Hani Yazarlou, Nazila Dashti, und ihr gemeinsamer Sohn Hamed sind seit Februar 2009 in Haft, weil sie im Jahre 2008 die in Ashraf lebende Schwester von Naslia Dashti besucht hatten. Es war das erste Wiedersehen der Schwestern nach 25 Jahren gewesen.
Unter den am 1. Mai in Teheran Festgenommenen ist auch der ehemalige politische Gefangene Mahmud Azimi. Er ist der Onkel der 24jährigen Nastaran Azimi (Bild), die bei dem Massaker vom 8. April 2011 in Ashraf von irakischen Truppen getötet wurde.
In den letzten Monaten wurden im Iran bereits politische Gefangene, die wegen ihrer Familienverbindungen zu Ashraf verhaftet worden waren, hingerichtet. Andere wurden zum Tode oder zu langen Haftstrafen verurteilt. Die im Iran lebenden Familienangehörigen werden verfolgt und in Sippenhaft genommen, um sie durch Folter zu zwingen, die in Ashraf lebenden Regimegegner öffentlich als „Terroristen“ zu verleumden.