
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
Wie das staatliche Fernsehen des Regimes im Iran meldete, sind führende Vertreter der christlichen Gemeinschaft festgenommen worden. Den Christen wird vorgeworfen, eine fundamentalistische Auffassung ihres Glaubens verbreitet zu haben.
Berichten des Committee of Human Rights Reporters [CHRR] zufolge sind sieben ehemalige Administratoren der Baha’i-Gemeinschaft von Abteilung 28 des Revolutionsgerichts zu jeweils 20 Jahren Haft verurteilt worden.
Sie werden bereits seit zwei Jahren auf der Grundlage wiederholter ungesetzlicher temporärer Haftanordnungen festgehalten. Ihre Gerichtsverhandlungen wurden mehrmals verschoben. Nachdem in den letzten Monaten mehrere Verhandlungen stattfanden, wurden sie jetzt zu diesen harten Gefängnisstrafen verurteilt.
Sechs der inhaftierten Baha’i, die für Angelegenheiten der Baha’i im Iran zuständig sind, waren am 15. Mai 2008 in ihren Häusern verhaftet worden. Die siebente Gefangene, Mahvash Sabet, war am 5. März 2008 verhaftet worden.
Verein für Hoffnung der Zukunft e.V. - Eine Anzahl junger Menschen wurden bei der Ausübung sozialer Dienste und humanitärer Arbeit im Rahmen eines Alphabetisierungsprogramms, das von der UNICEF im Mai 2006 organisiert wurde, gefangen genommen. Die jungen Leute unterrichteten Kinder, die in Armut leben, und manchmal Straßenkinder in den Armenvierteln von Shiraz. Sie wurden alle zum gleichen Zeitpunkt in verschiedenen Stadtvierteln verhaftet, als sie diesen Diensten nachgingen. Vierundfünfzig dieser Sozialarbeiter waren Bahai. Diejenigen, die keine Bahai waren, wurden nach einer Nacht freigelassen, während die 54 Bahai 6 Tage lang unter ungenügenden Bedingungen inhaftiert wurden. Drei von ihnen, bei denen es sich um Sasan Taqva, Raha Sabet und Haleh Ruhi handelt, wurden für einen Monat in Sicherheitsgewahrsam genommen.
Haleh Ruhi, 29, Raha Sabet, 33, und Sasan Taqva, 32, befinden sich nach zwei Jahren immer noch im Gefangenenzentrum der Geheimdienstbehörde von Shiraz in Haft. Angesichts der Tatsache, dass sie nicht in einem öffentlichen Gefängnis untergebracht sind, können sie ein Minimum an Grundrechten nicht beanspruchen, wozu der Kontakt mit der Außenwelt, der Aufenthalt in frischer Luft, die regelmäßige Benutzung des Telefons und der rechtliche Freigang gehört.
01. März 2010
Radio Vatikan, 22.02.2010 - Ein assyrischer Führer der evangelikalen Kirche von Karmanshah ist vor knapp drei Wochen ohne Angabe von Gründen inhaftiert worden. Staatliche Sicherheitskräfte seien am 2. Februar in das Haus von Wilson Issavi eingedrungen und hätten den Geistlichen an einen unbekannten Ort verschleppt. Das berichtet die Nachrichtenagentur aina unter Berufung auf das „Farsi Christian News Network“. Bisher wisse man nicht, wo er sich befinde. Wie aina berichtet, war der Gottesdienstraum der evangelikalen Gemeinde bereits Anfang Januar geschlossen worden. Ein Zusammenhang zum Verschwinden des Geistlichen ist aber unklar. Das „Farsi Network“ bedauerte die Vorfall und wies darauf hin, dass erst in der vergangenen Woche die Vertreter Irans vor dem Menschenrechtsforum der Vereinten Nationen die volle Religionsfreiheit der christlichen Minderheit im Land betont hätten. Das „Komitee der Iranischen Christen“ forderte unterdessen vom iranischen Justizministerium die sofortige und bedingungslose Freilassung Issavis.
(aina 22.02.2010 ds)
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=358875