Menschenrechtsverletzung

Amnesty International: Dramatische Zunahme der Repression im Iran

Es gab 2011 viermal mehr öffentliche Hinrichtungen als im Jahr 2010. Mit dieser Praxis wollen die Behörden Angst in der Bevölkerung verbreiten. Hunderte sollen im vergangenen Jahr zum Tode verurteilt worden sein.

Mit dem neu erschienenen 71-seitigen Bericht "We are ordered to crush you" - Expanding Repression of Dissent in Iran" macht die Menschenrechtsorganisation Amnesty International darauf aufmerksam, dass die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung im Iran sich dramatisch verschärft hat. In Einzelheiten wird beschrieben, wie die iranischen Behörden die Unterdrückung Andersdenkender ständig verschärften und in den letzten Monaten eine Verhaftungswelle in Gang setzten.

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Christenverfolgung

Pastor droht im Iran der Tod durch den Strang

Mitten im Atomstreit lässt Teheran die Muskeln spielen. Das Land bereitet die Hinrichtung eines inhaftierten Pastors vor. Er soll in den nächsten Tagen gehenkt werden.

Beim Streit um das iranische Atomprogramm lässt Teheran an vielen Fronten die Muskeln spielen: gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde, in der Meerenge von Hormus und nun offenbar auch im Zentralgefängnis von Rasht im Norden des Landes.

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EU: Besorgniserregende Zunahme der Hinrichtungen im Iran

"Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran."

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton (Bild) hat sich am 5. Januar zutiefst besorgt über die Zunahme der Hinrichtungen im Iran geäußert. Im Jahre 2011 seien im Iran mehr Todesurteile vollstreckt worden als jemals zuvor in der jüngeren Geschichte des Landes, erklärte Ashton in Brüssel. Damit stelle sich das Teheraner Regime weiter dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe entgegen.

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Rekordhalter Iran: über 40 Journalisten in Haft

Die beiden Journalisten Marcus Hellwig (l.) und Jens Koch (r.) auf dem Teheraner FlughafenDie Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten ist um mehr als 20 Prozent auf den höchsten Wert seit Mitte der 90er Jahre gestiegen.

Am 1. Dezember befanden sich 179 Journalisten in Haft, erklärte die in New York ansässige Journalistenorganisation "Komitee zum Schutz von Journalisten" (CPJ). Damit stieg die Zahl der inhaftierten Journalisten im Vergleich zum Vorjahr um 34.

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