Hinrichtungen

23 heimliche Hinrichtungen im Oktober 2010

Ohne Wissen ihrer Familien und Anwälte sind im Oktober weitere 23 Gefangene im Gefängnis Vakil Abad in Mashhad heimlich hingerichtet worden. Sogar die Gefangenen selbst waren vor ihrer Hinrichtung nicht darüber in Kenntnis gesetzt worden.

Wie die Webseite International Campaign for Human Rights berichtet, wurden nach der jüngsten Welle heimlicher Massenhinrichtungen hunderter wegen Drogendelikten angeklagter Gefangener im Gefängnis Vakil Abad in Mashhad am 5. und 12. Oktober 23 weitere Gefangene heimlich hingerichtet.

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Iran: 9 Menschen, darunter eine Frau, in zwei Tagen hingerichtet

In den letzten zwei Wochen wurden 20 Menschen hingerichtet

 

Am Montag, den 11. Oktober wurden im Zentralgefängnis von Isfahan fünf Gefangene gehängt. Nach Aussagen der örtlichen Justizbehörde war eines der Opfer Yaghoub D. (32), ein Mann mit Afghanischer Staatsbürgerschaft.

Einen Tag zuvor, am internationalen Tag gegen die Todesstrafe, wurden vier Gefangene, darunter eine Frau, im Gefängnis von Zandschan hingerichtet.

Zusätzlich fand im Zeitraum vom 28. bis 7. Oktober eine Gruppenhinrichtung von acht Gefangenen im Zentralgefängnis von Kerman, die Hinrichtung einer weibliche Gefangene in Sirdschan und die Erhängung von zwei weiteren Gefangenen in Orumijeh statt. Die Gesamtzahl der Hinrichtungen der letzten zwei Wochen erreichte damit 20 Personen.

Das Regime ist unfähig, sich anders mit den verschiedenen Krisen und der generellen Aversion auseinander zu setzen, als die Unterdrückung und die Zahl der Hinrichtungen zu intensivieren. 

 

Iran: Acht Gefangene in Kerman gemeinsam gehängt

Drei weitere Gefangene, darunter eine Frau, in Shirwan und Orumijeh hingerichtet

Das menschenverachtende Regime der Mullahs hängte gleichzeitig acht Gefangene im Zentralgefängnis von Kerman im Südiran. (Staatliche Tageszeitung Resalat, 7. Oktober 2010).

Eine weibliche Gefangene wurde am 1. Oktober in Shirwan hingerichtet und zwei weitere männliche Gefangene am 28. und 30. September in Orumijeh gehängt.

 

 

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Iran: 11 Hinrichtungen durch den Strang in Ahwaz, Esfahan, Behbahan und Dezfoul

Am Samstag, dem 7. August, verübte das unmenschliche klerikale Regime weitere Verbrechen und hängte im Karoun Gefängnis in Ahwaz, einer Stadt im Südiran fünf Gefangene. Die staatliche Nachrichtenagentur Fars, das Organ der Islamischen Revolutionären Garde (IRGC), erwähnte die Opfer mit den Initialen ihrer Namen „M.M.“, „M.G.“, „Y.S.“, „S.A.“ und „A.R.“  und behauptete, sie wären wegen Drogenschmuggels erhängt worden.

Am Montag, dem 2. August, wurde Reza Mohajer nach 11jähriger Haft im berüchtigten Teheraner Evin Gefängnis hingerichtet.

Zu den Verbrechen des Regimes in den jüngsten Tagen zählt die Hinrichtung durch den Strang von zwei Gefangenen in Esfahan am Sonntag, dem 1. August, die „Behnam J.“, 32, und „Shahram A.“ genannt wurden, sowie die Hinrichtung von zwei weiteren, die nur als „A.B.“ und „S.D.“ in der Stadt Dezfoul bekannt wurden. Am Samstag richtete das Regime einen Gefangenen in Behbahan hin.

Damit stieg die Zahl der Hinrichtungen durch den Strang in den letzten acht Tagen auf sieben. Die meisten wurden in den südlichen Städten des Landes ausgeführt.

Die Errichtung von Galgen an mehreren Orten im Iran soll der Verbreitung von Angst und Terror in der Gesellschaft dienen und zeigt die Zunahme der Unfähigkeit des Regimes, sich mit den wachsenden Protesten und der Verärgerung unter den iranischen Menschen auseinander zu setzen.

Iran: Fünf Menschen in der Stadt Ahwaz im Südwesten gehängt

Fünf Männer wurden im Gefängnis Karoun der südwestiranischen  Stadt Ahwaz gehenkt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Samstag berichtete.Der Bericht nennt die Gefangenen mit Abkürzungen M. M, M. J, Y. S, S. A und AR. Sie sollten angeblich in den Drogenhandel verwickelt gewesen sein.