Hinrichtungen

 Öffentliche Hinrichtungen zur Verbreitung von Angst und Schrecken

Mehr als 130 Menschen seit Beginn des Jahres hingerichtet

 

 19.02.2014: Öffentliche Hinrichtung in der südiranischen Stadt Schiras

 Im Iran reißt die Hinrichtungswelle nicht ab. Öffentliche Hinrichtungen nehmen zu. Am 19. Februar fand in der südiranischen Stadt Schiras eine öffentliche Exekution statt. Bei einem anderen Verurteilten soll die Zwangsamputation einer Hand und eines Fußes erfolgen. Am 13. Februar waren bereits zwei weitere Häftlinge in Schiras öffentlich hingerichtet worden.

 Seit Beginn des Jahres 2014 wurden Berichten von Menschenrechtlern und amtlichen iranischen Medien zufolge mindestens 132 Menschen im Iran hingerichtet, 32 allein in der vergangenen Woche.

 Auch politische Aktivisten und Angehörige ethnischer Minderheiten sind unter den Hinrichtungsopfern. UN-Experten haben das iranische Regime als Mitglied der Vereinten Nationen wiederholt auf seine Pflicht hingewiesen, das Recht auf Leben zu respektieren.

Menschenrechtsorganisationen haben die willkürlichen Hinrichtungen im Iran scharf verurteilt und die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, bei den Gesprächen mit iranischen Regimevertretern auf der Abschaffung der Todesstrafe und der Einhaltung der Menschenrechte zu bestehen.