Hinrichtungen

Reyhaneh Jabbari wurde heute Morgen im Iran gehängt

Trotz internationaler Proteste

Reyhaneh Jabbari im Iran gehängt

Trotz internationaler Appelle ist im Iran die 26-jährige Innenarchitektin Reyhaneh Jabbari nach fünf Jahren in der Todeszelle gehängt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna und beruft sich auf die Staatsanwaltschaft in Teheran. In einer Nachricht auf einer Facebookseite, auf der zur Rettung des Lebens der jungen Frau aufgerufen worden war, wurde die Hinrichtung bestätigt.

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IRAN

Iran gehört, vor allem seit der islamischen Revolution im Jahr 1979, zu den fünf Ländern mit den meisten Hinrichtungen pro Jahr. Sie werden oft öffentlich vollstreckt, zumeist durch Erhängen. Besonders bei sexuellen Vergehen ist auch die Steinigung möglich. Neben Mord gehören Ehebruch, Homosexualität und Drogenhandel zu den todeswürdigen Verbrechen; auch ein Todesurteil für wiederholten Alkoholkonsum ist bekannt.

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Iran: Drei Gefangene öffentlich erhängt

In der südlichen Stadt Shiraz wurden am Montag drei Gefangene öffentlich erhängt. 

Staatliche Nachrichtenagenturen haben die Fotos dreier Gefangener veröffentlicht, die erhängt wurden, während Kinder zugesehen haben.

Die Berichte enthielten nichts über die Identität der drei Gefangenen, die am frühen Morgen in einer Vorstadt von Shiraz erhängt wurden.

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Massenhinrichtungen im Iran: 800 Hinrichtungen in 12 Monaten

Im Iran werden täglich Menschen von Revolutionsgerichten in unfairen Prozessen skrupellos zum Tode verurteilt. Die Massenhinrichtungen in den Gefängnissen halten an. Immer mehr politische Aktivisten und Angehörige ethnischer Minderheiten gehören zu den Opfern.

Die zunehmenden Massenhinrichtungen im Iran sind alarmierend. Während der Regime-Präsident Rohani sich zur Täuschung der Weltgemeinschaft als „gemäßigt“ darstellt, wurden seit seiner Machtübernahme vor 12 Monaten nach Angaben von staatlichen iranischen Medien und Menschenrechtlern mindestens 800 Menschen im Iran hingerichtet. Todesurteile und Hinrichtungen bleiben ein Instrument des Teheraner Regimes, um die Bevölkerung einzuschüchtern und Proteste im Keim zu ersticken. Die Hinrichtungspraxis im Iran kommt nach Aussagen von UN-Experten willkürlichen Tötungen gleich.

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74 Hinrichtungen in drei Wochen

Am Dienstag, den 28. Januar wurde im Morgengrauen ein 44 Jahre alter Häftling öffentlich in Qazvin erhängt. Staatliche Medien haben, um eine Atmosphäre des Schreckens zu erzeugen, Bilder dieses Verbrechens weit verbreitet.

 

Am 27. Januar  wurden im Qezelhesar-Gefängnis in Karaj sieben Häftlinge kollektiv erhängt. Die Henker brachten einen von ihnen, der vor der Hinrichtung ohnmächtig geworden war, zum Bewußtsein zurück, um ihn dann sofort zu erhängen.

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Presseecho: Humanitäre Hilfe aus Berlin für iranisches Flüchtlingscamp

Die Abendschau des rbb-Fernsehens berichtete über die Großveranstaltung in Berlin, die am 7. März 2015 zum Schutz von iranischen Asylsuchenden im Lager Camp Liberty (Irak) aufrief.

Der Bericht der Abendschau befasst sich mit der internationalen humanitären Kampagne, die sich für den Schutz und die Menschenrechte von iranischen Flüchtlingen im Irak einsetzt. Die Exiliraner wurden aus der Siedlung Ashraf zwangsvertrieben und im Lager Camp Liberty nahe Bagdad interniert. Die Kampagne arbeitet dafür, dass rund 3000 iranische Flüchtlinge aus Camp Liberty in sichere Länder evakuiert werden. Bis dahin müssen sie vor Menschenrechtsverletzungen, Terror und Gewalt geschützt werden. Die vom irakischen Militär verhängte medizinische Versorgungsblockade gegen die Exiliraner muss gestoppt werden. Dem Aufruf zu wirksamer medizinischer Hilfe für die Flüchtlinge in Camp Liberty haben sich mehrere Ärzteverbände in Europa angeschlossen.

Der iranische Arzt Dr. Mirhadi Madghalji hat bis zum September 2014 im Lager Camp Liberty an der medizinischen Versorgung der dort lebenden Flüchtlinge mitgewirkt. Dr. Madghalji bemüht sich zurzeit in Berlin um humanitäre Hilfe für seine Landsleute in Camp Liberty. Die Abendschau berichtete über sein Engagement.