Gefangene

Iran: Warnung vor bevorstehender Hinrichtung von Gholamreza Khosravi

31. Mai - Heute wurde der politische Gefangene Herr Gholamreza Khosravi im Gefängnis Gohardasht in Einzelhaft verlegt. Dies gehört zu den Vorbereitungen der Hinrichtung.

Gholamreza Khosravi, der bereits zwölf Jahre seines Lebens in den Kerkern des Mullahregimes verbracht hat, wurde am Morgen des 28. Mai von Abteilung 350 des Gefängnisses Evin zu der Abteilung des Gefängnisses verlegt, in der die Urteile vollstreckt werden. Momeni, ein Haupthenker des Gefängnisses, hatte ihn wegen seiner entscheidenden Rolle beim Widerstand der Gefangenen von Abteilung 350 bedroht. Später wurde er mit angeketteten Händen und Füßen zur Einzelhaft ins Gefängnis Gohardasht gebracht.

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Iran: Politischen Gefangenen droht Hinrichtung

UN-Menschenrechtsexperten haben den Stopp der Hinrichtung von zwei Angehörigen der arabischsprachigen Minderheit im Iran gefordert.

Ahmed-Shaheed-150Den politischen Gefangenen Ali Chebeishat and Sayed Khaled Mousavi droht unmittelbar die Hinrichtung. Die Angehörigen der arabischen Minderheit der Ahwazi im Iran, die zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt ist, wurden Berichten von Menschenrechtlern zufolge gefoltert und im September 2013 in einem unfairen Gerichtsverfahren als angebliche „Staatsfeinde“ zum Tode verurteilt. Ihre Verurteilung erfolgte, nachdem sie gezwungen worden waren, sich im iranischen Staatsfernsehen durch falsche „Geständnisse“ selbst zu belasten.

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Iran: Widersprüchliche Äußerungen von Regimevertretern über die Übergriffe im Evin-Gefängnis

Die Empörung über die Gewaltmaßnahmen der Revolutionsgarde (IRGC) und MOIS (Geheimdienst-) Agenten gegen Insassen und Unterstützer der PMOI im Evin Gefängnis sowie die vielfältigen internationalen Verurteilungen der Verletzungen der Menschenrechte im Iran unter der Herrschaft der Mullahs hat die Amtsträger des Regimes in einem Maße in Schrecken versetzt, dass sie darauf aus sind, mit verschiedenen hanebüchenen Widersprüchen den Überfall zu rechtfertigen und herunterzuspielen.Während Mullah Allavi, der verbrecherische Minister für Nachrichtendienste im iranischen Regime, am 19. April äußerte, dass er eine Erklärung zu dem Überfall im Evin Gefängnis abgeben werde, sagte der Justizminister der Mullahs Mostafa Pour Mohammadi am Sonntag, es seien nur ein oder zwei Insassen leicht verletzt worden.

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Gewalt gegen politische Gefangene im Iran: Internationale Proteste

Menschenrechtler fordern eine internationale Untersuchung der Übergriffe im Teheraner Evin-Gefängnis, bei denen über 30 Gefangene verletzt wurden. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly verurteilt die Gewalt gegen politische Gefangene aufs Schärfste. Im Iran fordern Familienangehörige die Freilassung der politischen Häftlinge.

Berichten von Gefangenen und Medien zufolge stürmten am 17. April etwa 100 Regimepolizisten und Geheimdienstagenten in Kampfausrüstung unter dem Vorwand einer Sicherheitskontrolle die Abteilung 350 des Teheraner Evin-Gefängnisses (Bild), wo zahlreiche politische Gefangene inhaftiert sind.

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Iran: Inhaftierter Christ im Hungerstreik

Ein Christ im Adel-Abad Gefängnis in der südiranischen Stadt Schiraz ging aus Protest gegen die Ablehnung seiner Entlassungsanfrage durch die Mullahjustiz in den Hungerstreik.

Vahid Hakkani wurde im Juni letzten Jahren zu 44 Monaten Haft verurteilt, weil er an „einen Kirchenfest teilnahm und das Christentum verbreitete und Kontakt mit Außenministern hatte“. Zudem wurde er wegen „der Verbreitung von Propaganda“ und „Störung der nationalen Sicherheit“ verurteilt.

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