Gefangene

Henker der klerikalen Diktatur üben immensen Druck auf weibliche politische Gefangene aus

209_evinMontag, den 25. Juli 2011
 
 
Die Menschenrechtswebseite Edalat berichtete am 20. Juli, dass nach der Verlegung zahlreicher weiblicher politischer Gefangener vom Qarachek Gefängnis in Varameen zum Evin Gefängnis das Gefängnis überfüllter denn je ist.
Im Gefängnis herrschen katastrophale hygienische Bedingungen und fehlende medizinische Behandlung und andere Maßnahmen, wie Druck und inhumane Behandlung durch das Regime, haben dazu geführt, dass die meisten weiblichen politischen Gefangenen an verschiedenen Krankheiten leiden, welche in einigen Fällen gefährliche Bereiche erreicht haben.
Zudem haben vor kurzem die Henker des Regimes jeglichen Besuch für die Insassinnen und den telefonischen Kontakt verboten. Das berichte Edalat.

Iran: Zwei politische Gefangene nach Foltergeständnissen hingerichtet

Fahti-brothers18. Mai 2011

 

33 Hinrichtungen seit Anfang Mai, Minderjährige unter den Hinrichtungsopfern

 

 Berichten von Menschenrechtlern zufolge wurden die Brüder Mohammad Fathi (28) und Abdollah Fathi (27) am Morgen des 17. Mai im Dastgerd-Gefängnis der zentraliranischen Stadt Isfahan durch den Strang hingerichtet. Die Hinrichtungsanordnung war weder der Familie noch dem Anwalt offiziell zugestellt worden. Am 16. Mai war der Mutter der beiden Brüder lediglich telefonisch aus dem Gefängnis mitgeteilt worden, dass das Hinrichtungsurteil am nächsten Tag vollstreckt werde. Sie könne um 15 Uhr ins Gefängnis kommen, um ihre Söhne zum letzten Mal zu sehen. Doch auch dieser letzte Abschied wurde dann nicht zugelassen, weil die beiden jungen Männer schon in den Isolationstrakt des Gefängnisses gebracht worden waren, in den Gefangene vor der Hinrichtung gesperrt werden. Am frühen Morgen des 17. Mai versammelten sich zahlreiche Menschen aus Isfahan vor dem Gefängnis und versuchten vergeblich, die Hinrichtung durch Proteste zu verhindern.

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Sieben Gefangenen droht die Hinrichtung

Ali Saremi beim Besuch seines Sohnes in Camp Ashraf; nach seiner Rückkehr wurde er verhaftet und deswegen auch hingerichtet

URGENT ACTION von Amnesty International wegen bevorstehende Hinrichtung von sieben weiteren politischen Gefangenen im Iran. Nach der Hinrichtung von Ali Saremi, der wegen dem Besuch seines Sohnes im Camp Ashraf verurteilt wurde, stehen sieben weitere Personen, die Familienangehörige im Camp Ashraf haben vor dringender Todesgefahr.

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