Gefangene

Familienangehörige, die einen Gefangenen besuchten, wurden im Isfahan Gefängnis beschuldigt, geschlagen und verhaftet

28. April 2009

Am Sonntag, den 5. April gingen die Mutter und die Schwester des politischen Häftlings Mohamman Nikbakht wie gewöhnlich in das zentrale Isfahan Gefängnis, um ihn zu besuchen. Sie haben ihre Namen in die Besucherliste geschrieben, um auf Mohammad zu warten, aber stattdessen wurden sie von zwei Geheimdienstbeamten, die Bannaii und Gorgi genannt werden, beleidigt und geschlagen und verhaftet. Sie waren überrascht, haben sich beschwert und sie nach dem Grund einer solch unmenschlichen Behandlung gefragt.

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Abbas Hakim-zadehs angeschlagene Gesundheit hat sich im Gefängnis noch verschlechtert

5. April 2009

Abbas Hakim-zadeh, ein ehemaliges Mitglied des zentralen Kommitees der Polytechnik (Amir Kabir) Universität Islamischer Gesellschaft und Mitglied des zentralen Kommitees von Tahkim Vahdat, wurde am 24. Februar 2009 auf dem Gelände der Universität verhaftet. Er war einer von acht Amir Kabir Studenten, die verhaftet und zum Zellblock 204 im Evin Gefängnis überführt worden sind, weil sie gegen die Bestattung der im Irak-Iran-Krieg Gefallenen auf dem Universitätsgelände protestiert hatten. Er war unter ungeheurem Druck und hat seit seiner Verhaftung kein Kontakt mehr zu seiner Familie gehabt.

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11 Zwangsarbeiterlager, als Strafe für Gefangene

20 April 2009 
Die Staatliche Nachrichtenagentur Mehr berichtet, dass der Chef der Staatlichen Sicherheitskräfte des iranischen Regimes (SSF), Brigadegeneral Ahmadi Moghaddam, am 13. April 2009 verkündete, dass das klerikale Regime den Bau von 11 Zwangsarbeiterlagern plant, um Gefangene, die wegen Drogenvergehen inhaftiert sind, zu bestrafen.
Ahmadi Moghaddam sagte, dass die Strafmaßnahmen des Regimes „ in Bezug auf Kleinkriminelle Drogenhändler nicht effektiv genug sind.“ Deshalb hat die „Justiz und Gefängnisorganisation den Bau von Zwangsarbeiterlagern auf ihre Tagesordnung gesetzt.“

„Diese Personen werden in keinster Weise ausgebildet. Sie werden vielmehr mit harter und intensiver Arbeit bestraft.“, ergänzte der Chef der SSF auf der Pressekonferenz.“