Gefangene

Iran: Hungerstreik der kurdischen Gefangenen geht in den zweiten Monat

Der Gesundheitszustand der kurdischen politischen Gefangenen, die sich seit dem 20. November im Zentralgefängnis der Stadt Orumieh im Hungerstreik befinden, verschlechtert sich zusehends.

Mehr als zwei Dutzend Gefangene sind in den Hungerstreik getreten aus Protest gegen die Versuche des Nachrichtendienstes der Mullahs, den Bezirk im Gefängnis aufzulösen, der nur für politische Gefangene eingerichtet ist.

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Folter im Iran: Politische Gefangene droht zu erblinden

Eilaktion von Amnesty International für die politische Gefangene Zeynab Jalalian, die nach schweren Folterungen in Gefahr ist, das Augenlicht zu verlieren.

Amnesty International ruft mit einer Eilaktion zum Einsatz für die politische Gefangene  Zeynab Jalalian (Bild) auf, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und im  Gefängnis der westiranischen Stadt Kermanshah inhaftiert ist. Nach schweren Folterungen droht der Gefangenen, das Augenlicht zu verlieren. Sie muss dringend medizinisch behandelt werden.

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Iran: Warnung vor bevorstehender Hinrichtung von Gholamreza Khosravi

31. Mai - Heute wurde der politische Gefangene Herr Gholamreza Khosravi im Gefängnis Gohardasht in Einzelhaft verlegt. Dies gehört zu den Vorbereitungen der Hinrichtung.

Gholamreza Khosravi, der bereits zwölf Jahre seines Lebens in den Kerkern des Mullahregimes verbracht hat, wurde am Morgen des 28. Mai von Abteilung 350 des Gefängnisses Evin zu der Abteilung des Gefängnisses verlegt, in der die Urteile vollstreckt werden. Momeni, ein Haupthenker des Gefängnisses, hatte ihn wegen seiner entscheidenden Rolle beim Widerstand der Gefangenen von Abteilung 350 bedroht. Später wurde er mit angeketteten Händen und Füßen zur Einzelhaft ins Gefängnis Gohardasht gebracht.

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Iran: Politischen Gefangenen droht Hinrichtung

UN-Menschenrechtsexperten haben den Stopp der Hinrichtung von zwei Angehörigen der arabischsprachigen Minderheit im Iran gefordert.

Ahmed-Shaheed-150Den politischen Gefangenen Ali Chebeishat and Sayed Khaled Mousavi droht unmittelbar die Hinrichtung. Die Angehörigen der arabischen Minderheit der Ahwazi im Iran, die zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt ist, wurden Berichten von Menschenrechtlern zufolge gefoltert und im September 2013 in einem unfairen Gerichtsverfahren als angebliche „Staatsfeinde“ zum Tode verurteilt. Ihre Verurteilung erfolgte, nachdem sie gezwungen worden waren, sich im iranischen Staatsfernsehen durch falsche „Geständnisse“ selbst zu belasten.

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Presseecho: Humanitäre Hilfe aus Berlin für iranisches Flüchtlingscamp

Die Abendschau des rbb-Fernsehens berichtete über die Großveranstaltung in Berlin, die am 7. März 2015 zum Schutz von iranischen Asylsuchenden im Lager Camp Liberty (Irak) aufrief.

Der Bericht der Abendschau befasst sich mit der internationalen humanitären Kampagne, die sich für den Schutz und die Menschenrechte von iranischen Flüchtlingen im Irak einsetzt. Die Exiliraner wurden aus der Siedlung Ashraf zwangsvertrieben und im Lager Camp Liberty nahe Bagdad interniert. Die Kampagne arbeitet dafür, dass rund 3000 iranische Flüchtlinge aus Camp Liberty in sichere Länder evakuiert werden. Bis dahin müssen sie vor Menschenrechtsverletzungen, Terror und Gewalt geschützt werden. Die vom irakischen Militär verhängte medizinische Versorgungsblockade gegen die Exiliraner muss gestoppt werden. Dem Aufruf zu wirksamer medizinischer Hilfe für die Flüchtlinge in Camp Liberty haben sich mehrere Ärzteverbände in Europa angeschlossen.

Der iranische Arzt Dr. Mirhadi Madghalji hat bis zum September 2014 im Lager Camp Liberty an der medizinischen Versorgung der dort lebenden Flüchtlinge mitgewirkt. Dr. Madghalji bemüht sich zurzeit in Berlin um humanitäre Hilfe für seine Landsleute in Camp Liberty. Die Abendschau berichtete über sein Engagement.