Frauen

Mitarbeiter von Gohardasht vergewaltigen und ermorden weibliche Gefangene, um Beweise zu verbergen

30. November 2009

Nach Berichten aus dem Gohardasht Gefängnis gab es einige Ermordungen im Frauengefängnisbereich des Gohardasht Gefängnis in Karaj. Diejenigen, welche die Ermordung anordneten, versuchten die Todesfälle als Selbstmord oder Entzug von Drogen zu vertuschen.

Den Berichten zu Folge ist das letzte Opfer Hedieh Moveidi. Der tragische Tod von neun Frauen in Sektion 7 des Frauenbereichs wurde bestätigt. Es gibt ebenfalls Berichte, dass die Anzahl höher ist. Des weiteren gibt es Augenzeugen, die bereit sind, Details über die Todesfälle und die Verantwortlichen zu veröffentlichen, wenn ihre Sicherheit vor einem unabhängigen internationalen Komitee gewährleistet ist. 

Die Opfer sind zwischen 22 und 30 Jahren alt und wurden alle für Drogenhandel oder Drogenbesitz inhaftiert. Sie kamen mehr als einen Monat lang in Einzelhaft und lebten unter härtesten Bedingungen. Sie wurden gezwungen, die Forderungen der Verhörbeamten zu erfüllen, damit sie aus der Einzelhaft frei kamen. Die Fragesteller zwangen sie, falsche Aussagen und unmoralische Dinge zu tun. Danach erhoben sie neue Anklagen gegen die Frauen, sendeten diese Fälle an das Gericht und wurden zu noch härteren Strafen verurteilt. Dann benutzten sie die hilflosen Frauen als Sexsklaven und vergewaltigten und mißhandelten sie, um ihren Körper und ihre Seele zu zerstören. Wenn die sich wehrten, wurden sie in  Halle 21 in Sektion 7 gebracht, wo sie wieder unter harten Bedingungen lebten.
 

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Eine Politisch Gefangene Frau wurde ohne Anwalt zur Verhandlung geführt

31. Oktober 2009

Ziaoddin Nabavi, eine aktive Studentin und Atefe Nabavi wurden heute zu der zweiten und 15ten Abteilung der Sekuritie Verhandlung des Revolutions Gericht gebracht.
Ziaoddin Navabi wurde angeklagt, weil sie eine Verbindung zur iranischen Opposition kontakt hat und propaganda gegen das Regim ausserte.
Atefeh Nabavi hatte ihre Verhandlung in der 15 Abteilung dieses Gerichts, ihre Anklage lautet das sie mit der iranischen Opposition des Irans zusammenarbeitet.
Sie war allein in der Verhandlung, weil sie keinen anwalt hatte.

Propagandaschlacht um eine Tote

24. Juni 2009

Ihr Tod machte die Studentin Neda Agha-Soltan zur Ikone des Protestes, die Vereinnahmung als «neuen Johanna von Orléans» nimmt absurde Formen an. Ausgerechnet Irans Staatsmedien schüren am stärksten den Mythos um die Frau, die zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort stand.

Vier Tage nach ihrem Tod auf einer Teheraner Strasse ist Neda Agha-Soltan unsterblich. Über drei Dutzend Gruppen auf Facebook gedenken der Studentin, sie hat einen eigenen Wikipedia-Eintrag, und eine Gruppe Exil-Iraner hat ihr zu Ehren ein Stipendium aufgesetzt, den Neda Iran Scholarship Fund. Die Stiftung soll die Demokratiebewegung im Iran stärken. Das Bild der 27-Jährigen, «Irans Engel der Freiheit», prangt von Protestbannern, Helfer kleben es an die Wände Teherans. Neda, «die Stimme», ist zum Symbol des Widerstands des iranischen Volkes gegen das Regime geworden.

Doch Symbole bedeuten Macht, und die wird nicht gerne den anderen überlassen. Neda gehört den jungen Demonstranten, doch sie gehört ihnen nicht alleine. In den wenigen Tagen seit ihrem Tod präsentieren sich plötzlich eine ganze Reihe von Menschen als Nedas Freunde – oder gar als ihre Verwandten.

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Keine Neuigkeiten von Hamed Yazerlu, ein Studentenaktivist

13. Mai 2009

Obwohl über 80 Tage vergangen sind, nachdem Herr Hamed Yazerlu, ein Raumfahrtingenieur Student, von Agenten des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) im Februar verhaftet wurde, gibt es immer noch keine Berichte über seinen aktuellen Zustand. Hamed Yazerlu, ein Student der Luft- und Raumfahrtechnik, der im Zuge der umfangreichen Verhaftungen im März in seinem Haus festgenommen wurde, ist immer noch im Abschnitt 209 des Evin Gefängnisses gefangen.

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Wer ist Roxana Saberi?

Als die Journalistin Roxana Saberi zum erstenmal im Iran festgehalten wurde, wurde ihrer Familie erklärt, es war wegen des einkaufens einer Flasche Wein - eine Tat, dass unter dem islamischen Gesetz des Landes verboten ist. Das war im Januar 2009. Dann beschuldigten Sie, sie hätte keine gültige Pressekarte als Journalistin gehabt ab dem 8.April hat man ihr vorgworfen als eine Spionin der USA zu sein.

Frau Saberi, 31, wurde in den USA geboren und wuchs in Fargo, in North Dakota auf. Sie ist die Tochter von Reza Saberi, der im Iran geboren ist, und seiner Frau Akiko, die aus Japan kommt.

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