Ashraf & Liberty

Gefährliche Schlange in Wohnanlage von Camp Liberty

Am Nachmittag des 8. April fanden Bewohner von Liberty eine mehr als zweieinhalb Meter große und gefährliche Schlange in einer der Wohnanlagen in Sektion 2 (siehe Foto).

Die Schlange konnte anscheinend durch eines der Löcher auf dem Boden in die Wohnanlage eindringen, was zu großer Sorge unter den Bewohnern führte. Bereits am 26. Februar wurden einige gefährliche Schlangen gesehen.

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Das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche von Irland unterstützt die Menschen in Ashraf und Camp Liberty

Das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche von Irland rief die UNO, die USA und die EU auf, die Verantwortung für den Schutz der Asylsuchenden zu übernehmen.

Alan HarperDas Oberhaupt der Anglikanischen Kirche von Irland, Erzbischof Alan Harper (Bild), hat anlässlich des bevorstehenden Osterfestes zu Solidarität und Unterstützung für die iranischen Oppositionellen aufgerufen, die in Ashraf und Camp Liberty im Irak in Gefahr sind, Opfer von Zwangsvertreibung und militärischer Gewalt zu werden.

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Camp Liberty: Tod eines iranischen Oppositionellen nach Umsiedlung aus Ashraf

Bardia Amir-MostofianBardia Amir-Mostofian musste vor seinem Tod 48 Stunden lang Durchsuchungen, Schikanen und Drohungen durch irakische Militärs über sich ergehen lassen.

Berichten aus Camp Liberty bei Bagdad zufolge starb dort am 20. März der 44jährige Ingenieur Bardia Amir-Mostofian (Bild) an Herzstillstand aufgrund von totaler Erschöpfung und Stress. Er gehörte zur dritten Gruppe von iranischen Asylsuchenden, die von Ashraf nach Camp Liberty, wo gefängnisähnliche und menschenunwürdige Zustände herrschen, umgesiedelt wurden. Die Umsiedlung nach Camp Liberty geschieht gegen den Willen der iranischen Oppositionellen und wird auch von Menschenrechtlern weltweit abgelehnt. Das irakische Militär droht mit der gewaltsamen Räumung der Siedlung Ashraf, wo die Exiliraner seit 25 Jahren leben, bis Ende April 2012.

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Gebrochene Vereinbarungen – Camp Liberty

1.    18. Februar 2012: Um 7 Uhr morgens kam die Gruppe von 397 Bewohnern Ashrafs in Liberty an. Am Eingang des Lagers stand Sadeq Mohammed Kazem vom Komitee des Premierministers und auf seine Anweisungen wurde den Bewohnern gesagt, sie sollten zur Leibesvisitation und Kontrolle ihrer Habseligkeiten in Linie antreten. Dies stand im Gegensatz zu den Vereinbarungen, die in Ashraf geschlossen worden waren, und zwar mit George Bakous, dem Stellvertretenden Leiter des Ashraf-Komitees und Berater des Premierministers, und Herrn Busztin, dem Stellvertretenden Besonderen Vertreter des [UN-]Generalsekretärs für den Irak. Danach sollten solche Kontrollen nur in Ashraf durchgeführt werden. Es verletzte auch die Vereinbarungen mit Brigadegeneral Jamil, Kommandeur der Polizei der Provinz Diyala, der die Kontrollen in Ashraf geleitet hatte. Vertreter des UNHCR und der UNAMi sowie Botschafter Lindwall von der US-Botschaft im Irak wurden von dem Vorfall benachrichtigt.

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