Ashraf & Liberty

Teile des Containers und der darin befindlichen Stühle und Geschirr beschädigt

Am Dienstag abend flog eine 7,62 mm Patrone, die von außerhalb des Camps Liberty abgeschossen wurde, durch die Wand der Essenshalle in Sektion 4. Die Kugel durchschlug die Wand des Containern, traf einen Stuhl und Geschirr. Das Projektil wurde im Essensraum gefunden.

Zur Zeit des Einschlages war niemand in der Halle und es gab keine Opfer.

Der iranische Widerstand warnte bereits vor geraumer Zeit Vertreter von UN und USA in mehreren Erklärungen und Briefen davor, dass das Entfernen der T-Wände aus Camp Liberty ein Sicherheitsrisiko für die Bewohner darstellt und dass es sie zu direkten Opfern von Schüssen und Granatsplittern macht. Der iranische Widerstand forderte die US Regierung und die UN auf, dem Schutz der Bewohner nachzukommen und den aggressiven Akt der irakischen Sicherheitskräfte zu stoppen, als diese die T-Wände entfernten.

In der Erklärung vom 24. April vom Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran hieß es:“ Die irakischen Sicherheitskräfte stehlen und verkaufen die T-Wände...Die Bewohner denken, dass sie diese verkaufen wollen und daher sind die Bewohner bereit, sie zu kaufen, weil ansonsten Camp Liberty ein noch unsicherer Ort für die Bewohner wird.“

Daher fordert der iranische Widerstand noch einmal dazu auf, die T-Wände zurück zu bringen. Sie sind ein Schutzschild für die Bewohner.

Hindernisse der irakischen Regierung beim Wasseranschluss von Camp Liberty an einen Fluss

Ziel: Ausübung von Druck auf die Bewohner

• Die Bewohner wollen einen Plan umsetzen, in dem mit Hilfe von irakischen Unternehmen das notwendige Material auf eigene Kosten beschafft wird (2,55 Millionen Dollar Gesamtkosten), damit Wasser aus einem Fluss in der Nähe von Camp Liberty in das Camp gepumpt und dort auch wiederaufbereitet wird.

• Arbeitsbeginn der irakischen Vertragshändler sowie Einfuhr der benötigten Gerätschaften, die von den Bewohnern erworben wurden, wird durch verschiedene Ausreden verhindert.

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Irak: UN-Experten warnen vor einem Massaker in Ashraf

Die Mitglieder im Beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrats fordern die umgehende Intervention der internationalen Gemeinschaft zum Schutz der iranischen Oppositionellen im Irak.

Zehn Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen haben am 10. August in einer gemeinsamen Erklärung auf die „erschreckende Lage“ der 3400 iranischen Asylsuchenden in Ashraf und Camp Liberty im Irak aufmerksam gemacht. Es sei zu befürchten, dass sie erneut Opfer eines Massakers durch irakische Truppen werden.

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Irakische Regierung verhindert Beerdigung dreier Bewohner aus Ashraf und Liberty

• 150 Tage nach dem Tod eines Bewohners aus Liberty und 50 Tage nach dem Tod von zwei Bewohnern aus Ashraf wurden ihre Leichen immer noch nicht beerdigt

In einem inhumanen und unislamischen Akt haben die irakische Regierung und ihre Sicherheitskräfte die Beerdigung der Leichen von Hamdollah Rahmani und Mohammad Ali Tatai, die vor 50 Tagen in Ashraf starben, verboten.

Beide wurden bei dem Angriff im Juli 2009 verletzt und verstarben am 23 und 26. Juni in einem Krankenhaus in Bakuba und Bagdad, nachdem ihnen medizinische Behandlung verweigert und ihre Operationen verzögert wurden. Zudem gab es keine angemessene Nachbehandlung nach den Operationen.

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EU-Parlamentarier: Menschenrechte und internationalen Schutz für Ashraf und Camp Liberty durchsetzen!

Der Aufruf zur Unterstützung der iranischen Dissidenten in Ashraf und Camp Liberty wurde von Parlamentariern aus allen Fraktionen und allen 27 Mitgliedsstaaten unterstützt, darunter von sechs Vizepräsidenten des EU-Parlaments.

060612-EP-Brüssel-400

06.06.2012 - Brüssel: EU-Parlamentarier rufen zu Schutzmaßnahmen für die iranischen Oppositionellen in Ashraf und Camp Liberty auf.

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Ashraf / Camp Liberty: Humanitäre Lage kritisch

Rechtsanwälte fordern die dringende Intervention der internationalen Gemeinschaft, um die iranischen Asylsuchenden vor weiteren Menschenrechtsverletzungen zu schützen.

Ein internationales Komitee von Rechtsanwälten, die sich für die Rechte der iranischen Asylsuchenden in Ashraf und Camp Liberty im Irak einsetzen, hat am 16. Juli die dringende Intervention der internationalen Gemeinschaft gefordert, da die humanitäre Lage der Exiliraner im Irak sich weiter extrem verschlechtert. Die irakische Regierung verweigert nach wie vor die Maßnahmen, die dringend notwenig sind, um die humanitäre Lage in Camp Liberty, wo die iranischen Flüchtlinge unter menschenunwürdigen und völkerrechtswidrigen Zuständen festgehalten werden, zu verbessern.

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