Ashraf & Liberty

Die drohende Plünderung des Eigentums von iranischen Dissidenten in Camp Liberty

 

Die noch im Amt befindliche irakische Regierung unter Ministerpräsident Nuri el Maleki versucht, die eigene Justiz zu bewegen, Verträge und internationales Recht zu brechen, indem sie beantragt hat, die Tore der von den Exiliranern gezwungenermaßen  verlassenen Stadt Ashraf öffnen zu lassen, um sich des rechtmäßigen Eigentums der Bewohner zu bemächtigen.

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UNHCR besorgt über die anhaltende Unsicherheit der iranischen Opposition in Camp Liberty/Irak

Erklärung des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, 6. Mai 2014

Anhaltende Unsicherheit bedroht die Bewohner von Camp Hurriya (Camp Liberty) - Seit 2011 ist das Hohe Kommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) zusammen mit der Hilfsmission der Vereinten Nationen im Irak (UNAMI) bemüht, für etwa 3200 frühere Bewohner von Camp New Iraq (vormals Camp Ashraf), die jetzt in Camp Hurriya nahe dem Internationalen Flughafen Bagdad leben, neue Aufenthaltsorte zu finden. 

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Irak: Maliki-Administration beabsichtigt das Eigentum von iranischen Dissidenten gesetzeswidrig zu beschlagnahmen

Malikis Elemente verhindert den Verkauf des Eigentums von Ashraf an irakische Händler

Die irakische Regierung verweigert dem rechtlichen Vertreter der Bewohner die Einreise in das Land und legt es auf Diebstahl am Eigentum an 

Auf Befehl des iranischen Regimes fährt die Regierung des Irak (GoI) fort vom Eigentum der Bewohner in Ashraf Gegenstände zu stehlen. Zugleich bricht sie das Viererabkommen zwischen der irakischen Regierung, den Vereinigten Staaten, den Vereinten Nationen und den Bewohnern und blockiert den Verkauf des Eigentums an irakische Händler. So verhinderten Agenten des Büros des irakischen Premierministers am Montag, dem 5. Mai den Eintritt von fünf irakischen Händlern in Camp Liberty (Camp Hurriya), ebenso den Besuch dreier anderer Händler am Donnerstag, dem 8. Mai, die einen Vertrag über den Kauf des Eigentums von Ashraf unterschreiben wollten. Die Namen dieser Händler und die Zeiten ihrer Ankunft waren irakischen Beamten und Beamten der UNO vorher bekannt gegeben worden. Damit ist die Zahl der Händler, die unverrichteter Sache vor dem Tor von Camp Liberty umkehren mussten, auf 70 gestiegen. 

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Camp Liberty: Medizinische Versorgungsblockade fordert weiteres Todesopfer

Mohammad Babai ist das 19. Todesopfer der medizinischen Versorgungsblockade, mit denen die iranischen Flüchtlinge in Camp Liberty vom irakischen Militär vorsätzlich gequält werden.

Berichten aus dem Irak zufolge ist der iranische Asylsuchende Mohammad Babai (Bild) am 28. April im Lager Camp Liberty bei Bagdad an den Folgen eines Herzstillstands gestorben. Der 55jährige Exiliraner hätte gerettet werden können, wenn seine medizinische Behandlung nicht vorsätzlich verhindert worden wäre.

In den letzten drei Monaten hatte Mohammad Babai sich immer wieder um die Genehmigung für die Behandlung in einem Bagdader Krankenhaus bemüht. Die irakische Lagerleitung erteilte die Genehmigung jedoch nicht und ließ die notwendige fachärztliche Behandlung des herzkranken Patienten nicht zu.

Mohammad Babai ist das 19. Todesopfer der medizinischen Versorgungsblockade, mit denen die iranischen Flüchtlinge in Camp Liberty vom irakischen Militär vorsätzlich gequält werden.

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Brüssel: Parlamentarier rufen zum Schutz der iranischen Asylsuchenden im Irak auf

Konferenz im EU-Parlament: Die Mitwirkenden riefen dazu auf, die politischen Flüchtlinge aus Camp Liberty umgehend nach Europa oder in die USA zu evakuieren. Bis dahin sollten internationale Schutztruppen der UNO im Irak für ihre Sicherheit und das Ende der Repressalien sorgen. Die Versorgungsblockade des irakischen Militärs gegen die Exiliraner müsse sofort beendet werden.

 

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