Ashraf & Liberty

In den letzten Tagen hat es eine Reihe von sehr verdächtigen Aktivitäten und Vorgängen in Bezug auf Camp Liberty gegeben, die an dielib1 Aktivitäten der irakischen Militärkräfte vor dem Massaker in Camp Ashraf am 1. September 2013 erinnern.

1- Drei Milizionäre haben am Sonntag, den 18. Januar das Lager betreten unter dem Vorwand, die irakische Krankenstation für eine medizinische Behandlung zu benutzen. Die irakische Polizeimannschafthat die normale und unstrittige Verantwortung, die Identität der Leute, die hereinkommen wollen, zu überprüfen und Nicht-Bewohner auszusondern. Aber in diesem Fall hat die irakische Polizei nichts gegen das Hereinkommen unternommen. Die drei Personen trugen militärische Uniformen, aber diese waren weder dem Militär noch der Polizei zuzuordnen. Ihre Erscheinung und das Tragen des Barts legen nahe, dass sie zu Milizen gehören.lib2

2- Am Montag, den 19. Januar hat eine Fronteinheit der Revolutionsgarden (IRGC), die im Flughafenbereich von Bagdad direkt südlich von Camp Liberty tätig ist, Fotos und Videos von verschiedenen Teilen des Lagers gemacht mit Hilfe eines Krans. Der Kameramann und Fotograf waren in der Gondel des Krans deutlich zu erkennen.

Zugleich wird die Einmischung der iranischen Regimes täglich stärker. Paramilitärische Terroristen, die mit dem Regime verbunden sind, haben ihre Vorabausspähung und Vorbereitung eines Angriffs intensiviert.

 

Presseecho: Humanitäre Hilfe aus Berlin für iranisches Flüchtlingscamp

Die Abendschau des rbb-Fernsehens berichtete über die Großveranstaltung in Berlin, die am 7. März 2015 zum Schutz von iranischen Asylsuchenden im Lager Camp Liberty (Irak) aufrief.

Der Bericht der Abendschau befasst sich mit der internationalen humanitären Kampagne, die sich für den Schutz und die Menschenrechte von iranischen Flüchtlingen im Irak einsetzt. Die Exiliraner wurden aus der Siedlung Ashraf zwangsvertrieben und im Lager Camp Liberty nahe Bagdad interniert. Die Kampagne arbeitet dafür, dass rund 3000 iranische Flüchtlinge aus Camp Liberty in sichere Länder evakuiert werden. Bis dahin müssen sie vor Menschenrechtsverletzungen, Terror und Gewalt geschützt werden. Die vom irakischen Militär verhängte medizinische Versorgungsblockade gegen die Exiliraner muss gestoppt werden. Dem Aufruf zu wirksamer medizinischer Hilfe für die Flüchtlinge in Camp Liberty haben sich mehrere Ärzteverbände in Europa angeschlossen.

Der iranische Arzt Dr. Mirhadi Madghalji hat bis zum September 2014 im Lager Camp Liberty an der medizinischen Versorgung der dort lebenden Flüchtlinge mitgewirkt. Dr. Madghalji bemüht sich zurzeit in Berlin um humanitäre Hilfe für seine Landsleute in Camp Liberty. Die Abendschau berichtete über sein Engagement.