Öffentlichkeitsarbeit

 14. Oktober 2013

 Frankreich: Menschenrechtskampagne für die Freilassung der iranischen

Geiseln im Irak

France Libertés, die Stiftung der ehemaligen französischen Präsidentengattin Danielle Mitterrand, hat die französische Regierung aufgerufen, sich mit Eilmaßnahmen für die Freilassung der sieben iranischen Asylsuchenden einzusetzen, die im Irak in Geiselhaft sind.

 

In Frankreich setzen sich Menschenrechtler mit einer Dringlichkeitskampagne für Eilmaßnahmen zur Rettung der sieben iranischen Asylsuchenden ein, die am 1. September während eines bewaffneten Angriffs von irakischen Soldaten aus der Flüchtlingssiedlung Ashraf nördlich von Bagdad als Geiseln versch

 

leppt wurden. Die Geiseln, darunter sechs Frauen, werden Berichten aus dem Irak zufolge vom irakischen Militär unter Folterungen verhört. Sie sind in akuter Gefahr, an das Teheraner Regime ausgeliefert zu werden. Dies würde für die iranischen Oppositionellen das Todesurteil bedeuten.

France Libertés, die Stiftung der ehemaligen französischen Präsidentengattin Danielle Mitterrand, bezeichnete das Massaker in Ashraf, bei dem am 1. September 52 iranische Flüchtlinge erschossen wurden, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und warnte vor der Lebensgefahr, in der die Geiseln sich befinden. Am 8. Oktober rief die Menschenrechtsorganisation die französische Regierung auf, ihren Einfluss bei der irakischen Regierung auszuüben, damit sie ihre internationalen Verpflichtungen einhält und die Geiseln umgehend freilässt. Nur internationaler Druck könne das Leben der Geiseln retten.

zum Aufruf von France Libertés