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   Am Vorabend des 35. Jahrestages der gegen die Monarchie gerichteten Revolution kamen Vertreter von mehr als 300 iranischen Vereinen aus aller Welt zu ihrem ersten universalen Konvent in Paris zusammen. Er vereinigte eine große Zahl von Intellektuellen, Menschenrechtskämpfern, Frauenrechtlerinnen, Wissenschaftlern, Experten, Unternehmern und Studenten, ebenso Vertretern ethnischer und religiöser Minderheiten aus dem Iran.

 Vertreter der Vereine, die an dem Konvent teilnahmen, bezogen sich – ebenso wie die Deklaration des Konvents im ganzen - in ihren Reden auf die elende Bilanz von 35 Jahren Mullah-Herrschaft im Iran. Sie erklärten, der einzige Weg zur Herstellung von Demokratie und Freiheit im Iran bestehe in dem Sturz des Regimes in seiner Gänze und der Errichtung einer demokratischen Republik auf der Grundlage der Trennung von Religion und Staat.  Ausdrücklich wird in der Resolution festgestellt, der Zustand der iranischen Gesellschaft sei explosiv, und der Sturz des Mullah-Regimes, mithin ein Wechsel der Regierung, sei nahe. Rouhani, der neue Präsident des Regimes, bedeute nichts als die Fortsetzung der Velayat-e faqih. Seine Aufgabe bestehe nur darin, das System zu erhalten und das Volk an seinem Sturz zu hindern. Die Zusammenarbeit ausländischer Regierungen mit dem Regime unter dem Vorwand einer Stärkung der „Gemäßigten“ diene, da sie den Willen des Volkes, einen Wechsel der Regierung herbeizuführen, ignoriere, nur der Repression und laufe den Interessen des iranischen Volkes zuwider. Sie werde die zukünftigen Beziehungen dieser Länder zum Iran beeinträchtigen. 

 

Die Resolution verurteilte das Schweigen der internationalen Gemeinschaft angesichts der barbarischen, systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran und angesichts der Tatsache, daß die Vereinten Nationen und die Regierung der Vereinigten Staaten ihre Verpflichtung zum Schutz der Bewohner von Camp Liberty verletzen. Sie forderte die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder auf, sich an die Seite des iranischen Volkes zu stellen und sein berechtigtes Verlangen nach einem Sturz des Regimes zu unterstützen, anstatt den Mullahs schön zu tun. Sie sollen die Befreiung der Geiseln von Ashraf herbeiführen, für die Mitglieder der PMOI in Camp Liberty Sicherheit schaffen und sie als politische Flüchtlinge in die Vereinigten Staaten und nach Europa umsiedeln lassen. 

 

Die Resolution fügt hinzu: „Die iranischen Vereinigungen, die an diesem Konvent teilnehmen, darunter tausende von angesehenen Fachleuten, Wissenschaftlern, Ärzten, Professoren und Unternehmern, sind bereit, mit den ehrenwerten Fachleuten im Iran, die die Zusammenarbeit mit diesem mittelalterlichen Regime verweigern, zum Wiederaufbau des Iran zusammenzuarbeiten, der seit 35 Jahren von der Herrschaft der Mullahs zerstört wird. 

 

Außer den Vertretern der Vereinigungen, die an diesem Programm teilnahmen, sprachen zu dem Konvent  Dr. Saleh Rajavi, Leiter der Gesundheitskommission des Nationalen Widerstandsrates des Iran, Struan Stevenson, Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zum Irak, Bernard Kouchner, französischer Außenminister von 2007 bis 2010, Patrick Kennedy, Mitglied des US-Kongresses von 1995 bis 2011, Frances Townsend, Assistentin des US-Präsidenten für Fragen der inneren Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus von 2004 bis 2008, John Bolton, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen von 2005 bis 2006, Mark Ginsberg, US-Botschafter in Marokko von 1994 bis 1998, sowie Emile Blessig, ehemaliger französischer Abgeordneter.

 

8. Februar 2014