Proteste im Inland

Iran: Junge Protestierer in Teheran verhaftet

Zeitgleich mit der demagogischen Zeremonie des iranischen Regimes am sogenannten Qods-Tag protestierten hunderte von Teheraner Bürgern in der Metrostation „Haft-e Tir“ , wobei sie riefen „Nieder mit dem Diktator!“ und „Mein Leben nicht für Gaza, nicht für Libanon, sondern für Iran!“.                                      

 

Der Protest, der gegen 3:00 Uhr Ortszeit stattfand, wurde von den Unterdrückungseinheiten des Regimes angegriffen und mindestens zwei Menschen wurden verhaftet.

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Bedroht und geschlagen: Familien von politischen Gefangenen setzen Protest in Teheran fort

Verwandte von politischen Gefangenen, die im berüchtigten Evin Gefängnis sitzen, versammelten sich vor dem Büro des Teheraner Staatsanwaltes und protestierten gegen die Haftbedingungen und die grausame und erniedrigende Behandlung von politischen Gefangenen durch Agenten des Regimes.

Am Mittwoch morgen begann die Versammlung, kurz darauf bedrohten Agenten des Regimes die Familienangehörigen, doch die Menschen hielten an ihren Forderungen fest. Daraufhin griffen die unterdrückenden Einheiten des Regimes die Demonstranten mit Schlagstöcken an, schlugen sie und zerrissen Bilder ihrer Angehörigen.

Dennoch setzten die Familienangehörigen ihren Protest trotz der brutalen Angriffe der unterdrückenden Einheiten vor dem Büro des Staatsanwaltes fort. Die Agenten des Regimes kesselten die Demonstranten ein, damit weitere Teilnehmer nicht hinzu kommen konnten, die Androhung der Verhaftung der Teilnehmer ging weiter. Die Demonstranten gaben jedoch nicht auf und setzten ihren Protest fort.

Unterstützung für die Bürgerproteste im Iran

Weiteres Blutvergießen verhindern! 

Die Menschen im Iran fordern mit ihrem Aufstand das Ende der religiösen Diktatur und mit ihren Rufen wie: „Nieder mit Khamenei – Nieder mit der absoluten religiösen Herrschaft – Es lebe die Freiheit“. Die Vorreiterrolle von Frauen und Jugendlichen sowie Menschen mit verschiedener sexueller Identität ist dabei besonders hervorzuheben. Ungeachtet brutaler Gewalt, willkürlicher Festnahmen, systematischer Folterung und Vergewaltigung von Gefangenen sowie massiver Pressezensur haben sich die Aufstände weiter ausgebreitet und noch intensiviert. 

 

 

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Basarstreik im Iran weitet sich aus

Die Regierung Ahmadinejad hat sich vielfach um Lösungen bemüht, um den Streik auf dem Teheraner Basar zu beenden. Am 14. Juli 2010 weiteten sich die Streiks jedoch aus. Dennoch behaupten Nachrichtenagenturen der Regierung, dass die Geschäfte geöffnet waren.

Der Webseite Kalemeh zufolge schlossen sich weitere Händler dem Streik an, der letzte Woche von Gold- und Kleiderhändlern begonnen worden war. Zeugen berichten, dass die Händler zwar in ihren Geschäften sind, es würden jedoch keine Lichter brennen, und es gebe keine Anzeichen für Kaufaktivitäten. Die Regierung führte dies auf die Hitze zurück und erklärte, dass die Finanz- und Handelsbehörden mit den Händlern zu einer Übereinkunft gelangt seien. Die Regierung reduzierte eine geplante Steuererhöhung auf 70% auf 15%, in der Hoffnung, dass die Streiks bis Dienstag beendet sein würden.

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Basar-Streiks: Mashhad schließt sich an – Teile des Basars seit dem 14. Juli geschlossen

Einzelne Abschnitte des Basars in Mashhad seit Mittwoch, 14. Juli aus Solidarität mit den Basaren in Teheran, Tabriz und Isfahan ebenfalls in den Streik getreten sind. Es hatte zwar in Mashhad Gerüchte über einen Streik gegeben, aber bis Mittwoch bzw. Donnerstag dieser Woche, als einzelne Sektoren des Basars (die Goldhändler und große Teile des Reza-Basars in Mashhad) aus Protest gegen die von der Regierung vorgesehenen Steuererhöhungen zu streiken begannen, hatte nichts auf einen Streik hingedeutet.

 

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Streiks am Teheraner Bazar gehen in den sechsten Tag

Der Streik im Bazar der Hauptstadt geht weiter. Die Händler des Teheraner Bazar haben am Dienstag zu einem großen Streik wegen der Steuererhöhungen des iranischen Regimes aufgerufen. Die Händler haben bisher keine Stellungnahme vom Regime erhalten, dass sie die Steuererhöhungen zurück ziehen.

Fabrikwarenverkäufer und Schuhmacher sowie der Abbas Bazar und weitere Shops in Amir Kabir führten am Sonntag mit ihrem Streik fort. Der so genannte Kuwaiti Bazar am Sabzah Platz schloß sich heute dem Streik an.

 

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