Proteste im Inland

Polizisten in Zivil töten 20-jährigen Iraner mit einer Dolch

06. Juni 2009

Am Sonntag, dem neunten Tag des nationsweiten Aufstands, zerfetzten Handlanger der Mullah die Schlagader eines 20-jährigen Mannes in der Öffentlichkeit mit einem Dolch. Der junge Mann wurde während der Unruhen in der Nähe vom Enghelab Square in Teheran von Zivilagenten verhaftet, schaffte es aber zu entkommen. Er rann in Richtung Vetinary College und wurde von einer Gruppe Zivilagenten verfolgt und nochmals festgenommen. Die Polizisten warfen ihn zu Boden und stachen so lange mit einem Dolch auf ihn ein bis er dann vor den Augen von schockierten Zuschauern starb. Die Polizisten flohen und zogen die Leiche mit sich weg.

 

 

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Die Dach-Revolution: Proteste gehen die ganze Nacht von den Dächern aus weiter

 06. Juni 2009

02. Juni 2009 - 22:00 Uhr Ortszeit: Rufe wie zum Beispiel “Tod dem Diktator” und “Tod an Khamenei” konnte man in allen Teilen der Stadt hören.
Tehrans Bewohner protestierten letzte Nacht weiter gegen das Regime, in dem sie auf die Dächer der Häuser gingen und „Gott ist großartig“ riefen.

Spezialeinheiten, die Revolutions Aufseher, Basij-Einheiten und Polizisten in voller Montur versuchten ihre Anwesenheit vor Einbruch der Dunkelheit spürbar präsent zu machen um den Leuten Angst zu machen. Die Unterdrückungseinheiten beschädigten das Eigentum der Menschen und griffen Häuser an, in denen Anti-Regierungsslogans gesungen wurden. Die Einheiten warfen Steine und zerbrachen Fenster der Häuser. Sie demolierten sogar Hauseingänge mit Knüppeln.

Am 16. Tag des Volksaufstand

30. Juni 2009

Am 16. Tag des landesweiten Aufruhrs der Iranischen Bevölkerung, am Sonntag Abend, haben Tausende Jugendliche in der Shariati Straße in Teheran protestiert. Demonstranten überfüllten um 9:30 (lokale Zeit) die Shariati Straße im Norden der Hauptstadt. Unterdrückungskräfte haben die Protestierenden mit Schlagstöcken, Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfern angegriffen, in dem Versuch, sie zu verhaften oder sie zu zwingen, auseinander zu gehen.

Die Kommunikation über das Handy wurde von der Regierung verhindert um die Demonstranten davon abzuhalten, die Nachricht zu verbreiten.

 

Teheran: Razzia im Park Laleh hinterlässt viele Verwundete

30. Juni 2009

Sonntag 28. Juni - Die staatlichen Sicherheitskräfte des Iranischen Regimes (SSF) unterdrücken die Teheraner Anwohner im Park Laleh (im Zentrum Teherans). Laut Augenzeugenberichten wurden viele Leute bei heftigen Razzien durch die SSF des Regimes verletzt.

“Sie verprügeln die Leute überall, Autofahrer hupen, um gegen die brutale Unterdrückung zu protestieren”, sagte ein Augenzeuge.

Im Tajrish Viertel (im nördlichen Teheran) und den angrenzenden Straßen sind alle paar Meter auf beiden Straßenseiten Einheiten zur Unterdrückung der Unruhen positioniert. Sie halten jeden Passanten an und kontrollieren ihn.

Tausende protestieren in der Nähe des Iranischen Parlaments

27. Juni 2009

Teheran, 24. Juni. – Tausende Iraner kamen am späten Donnerstagnachmittag in der Hauptstadt Teheran vor dem Majlis, dem Parlament, gegen die theokratischen Herrscher des Landes zusammen.
Staatliche Sicherheitskräfte attackierten die Demonstranten und wiesen die Menschen an, die Protestveranstaltung auf dem Baharestan-Platz im Zentrum der Stadt. Sie feuerten zudem Tränengas, um die Protestierenden zu vertreiben.
Über Megaphon wurde angekündigt, dass vor Ort bleibende Demonstranten niedergeschossen würden.
Mehrere Hundert Angehörige der Sicherheitskräfte – anscheinend Mitglieder des Wächterkorps der Iranischen Revolution - undred security forces – apparently members of the Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) – belagerten die Demonstranten und griffen sie wiederholt an.
Die paramilitärische Bassiji gingen gewaltsam gegen die in den Straßen der näheren Umgebung Protestierenden vor, Sicherheitskräfte warfen dort mindestens ein Person vor einer Fußgängerüberführung. In der Nähe wurde eine Frau in einer Straße zusammengeschlagen. Ob sie die Attacke überleben würde, war vorerst unklar.
Auch auf dem Enghelab-Platz und dessen Umgebung soll es Proteste gegeben haben.

Blutbad bei der Demonstration in Teheran

25. Juni 2009

VHZ e.V. - Allein in dem 1.000 Betten umfassenden Krankenhaus sind mehr als 85 Menschen, die entweder Schnitt- oder Schusswunden haben aufgenommen worden. 15 von ihnen sind in kritischen Zuständen. Die verwundeten Protestanten wurden hauptsächlich im Gesicht, am Kopf, an Brust und Rücken getroffen.
Die Schutzbeauftragten der Universität von Teheran machen sofort Fotos von den Verletzten und legen ein Strafregister an.
Die Namen einiger, die gestern während der blutigen Demonstration verletzt wurden sind wie folgt: 
1. Sayid Tabatabyi, 22, angeschossener Kiefer
2. Mostafa Kazemi, 30, angeschossenes Bein
3. Ali Jahangiri, 32, seine Zähne wurden durch einen Schlag mit einer Keule zerschmettert
4. Morteza Sharifi, 28, wurde in den Bauch geschossen
5. Mohammad Reza Pur Mohammad, 37, wurde in die Schulter geschossen
6. Yusef Abdi, 21, wurde ins Genick geschossen
7. Amin Ali Bahrami, 16, wurde in die Schulter geschossen
8. Somayeh Sa'adati (f), 30, wurde in die linke Hand geschossen
9. Hussein Zinali, 47, wurde ins Bein geschossen
10. Ayda Sahar Zadeh (f), 26, wurde in den linken Ellenbogen geschossen
11. Soraya Mohseni (f), 42, wurde der Schädel gebrochen durch einen Schlag mit der Keule
12. Sayid Pur Qazi, 25, wurde der Schädel gebrochen durch einen Schlag mit der Keule
13. Ismail Dari, 37, wurde in die rechte Seite des Körpers geschossen
14. Sediqeh Kashfi (f), 40, wurde ins Bein geschossen
15. Qasem Zamani Far, 33, hat gebrochene
16. Ali Reza Sha'bani, 35, wurde in die Rippen

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