Proteste im Inland

    Todesurteile und Hinrichtungen sind weiterhin ein Instrument des Teheraner Regimes, um die Bevölkerung einzuschüchtern und Proteste im Keim zu ersticken. Die Hinrichtungspraxis im Iran kommt nach Aussagen von UN-Experten willkürlichen Tötungen gleich.

 

  Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz, an der auch Vertreter des Teheraner Regimes teilnahmen, haben Exiliraner und Menschenrechtler in München mit Mahnwachen gegen die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen im Iran protestiert. Sie forderten die Abschaffung der Todesstrafe, den Stopp aller Hinrichtungen und die Freilassung der politischen Gefangenen im Iran.

 Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen, darunter Christof Heyns, UN-Sonderberichterstatter über außergerichtliche oder willkürliche Hinrichtungen, hatten das Teheraner Regime bereits am 22. Januar zum Stopp der Hinrichtungen aufgerufen. In den ersten Januar-Wochen seien mindestens 40 Menschen gehenkt worden. 2013 zählten die Experten im Iran 625 vollstreckte Todesurteile; mindestens 28 der Hinrichtungsopfer waren Frauen.

 Auch unter dem Regime-Präsidenten Rohani, der sich zur Täuschung der Weltgemeinschaft als „gemäßigt“ darstellt, bleiben Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Teheraner Regimes, um die Bevölkerung einzuschüchtern und Proteste im Keim zu ersticken. Die Hinrichtungspraxis im Iran kommt nach Aussagen von UN-Experten willkürlichen Tötungen gleich.