Erfolge

Unterstützung für Ashraf: bis jetzt fast 1,5 Million Iraker

Der Nationale Rat der irakischen Stämme sammelt Unterschriften für die Unterstützung der Ashraf-Bewohner

Der Nationale Rat der irakischen Stämme sammelte über eine Million Unterschriften zum Schutze der Ashraf-Bewohner

In einer Unterschriftenaktion, bei dem über eine Million UNterschriften von irakischen Bürgern eingereicht wurden, fordern die Unterzeichner, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Sicherheitskontingent an Blauhelmen und internationalen Boebachtern nach Ashraf entsendet, um für den Schutz der über 3000 Bewohner zu sorgen.

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Menschenrechtskampagne für Ashraf: Freilassung von sechs Geiseln erreicht

15. April 2011Geiseln-Ashraf-300

Die sechs Bewohner von Ashraf, die während des Angriffs am 8. April von irakischen Truppen verschleppt worden waren, wurden freigelassen und kehrten nach Ashraf zurück. Am 14. April wurde per Gerichtsbeschluss die Freilassung der sechs Exiliraner angeordnet, die seit dem Angriff auf Ashraf unrechtmäßig im Gefängnis der irakischen Stadt Khalis festgehalten worden waren. Sie sind inzwischen in das Lager Ashraf zurückgekehrt.

 

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Babak Bordbar, Gefangener im Hungerstreik, ist frei

Der iranische Fotojournalist Babak Bordbar ist vorübergehend aus dem Evin-Gefängnis freigelassen worden.

Die Webseite Free Journalists teilt mit, dass Bordbar nach siebenmonatiger Inhaftierung im Evin-Gefängnis freigelassen wurde. Der 25jährige aus Shiraz war während der Proteste an Ashura (27. Dezember 2010) verhaftet worden. Der einzige Grund für seine Inhaftierung war, dass er Fotos gemacht hatte – wofür er eine offizielle Genehmigung hatte.

Bordbar ist einer der 17 politischen Gefangenen in Evins Abteilung 350, die am 26. Juli in einen Hungerstreik getreten waren, um gegen die schlechten Haftbedingungen und ihre Verlegung in Einzelhaft zu protestieren. Über die anderen Gefangenen, die sich zur Zeit im Hungerstreik befinden, gibt es keine neuen Informationen. Mindestens fünf von ihnen sind ärztlich betreut worden, nachdem sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hatte.

Iran gibt Protesten nach: Steinigung wurde verhindert

Nach einem internationalen Aufschrei der Empörung sieht die Justiz im Iran nun vorerst davon ab, eine zum Tode verurteilte Frau zu steinigen.

Der Iran wird nach den Protesten von Menschenrechtlern aus aller Welt vorerst auf die Steinigung einer zum Tode verurteilten Frau verzichten. Das Urteil gegen die 43-jährige Sakineh Mohammadi-Ashtiani wegen angeblichen Ehebruchs werde aus "humanitären Bedenken" nicht vollstreckt, erklärte die zuständige Justizbehörde am 11. Juli laut einer Meldung der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Das Urteil werde nun überprüft.

Die drohende Steinigung der zweifachen Mutter hatte im Iran und im Westen Empörung ausgelöst. Unter anderem hatten sich Regierungen und Prominente, darunter auch die Außenminister Deutschlands und Großbritanniens, Guido Westerwelle und William Hague, gegen die Vollstreckung des grausamen Urteils ausgesprochen. Unter den Prominenten, die sich für die Freilassung der Iranerin einsetzen, sind die Schauspieler Colin Firth, Emma Thompson, Robert Redford und Lindsay Lohan, wie die Zeitung «The Times» berichtete.

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Bekannter iranischer Filmemacher Panahi aus dem Gefängnis entlassen

25. Mai 2010 - Der bekannte iranische Filmregisseur Jafar Panahi, der seit über einer Woche im Hungerstreik war, ist Berichten zufolge heute freigelassen worden. 

Der vielfach international ausgezeichnete Panahi, der Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi in der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom letzten Jahr unterstützte, war im März zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter verhaftet worden. Seine Frau und seine Tochter wurden später freigelassen.

 

Der iranischen Nachrichtenagentur zufolge verkündete die Teheraner Staatsanwaltschaft, Panahis Fall und die Anklageschrift gegen ihn würden an das Teheraner Revolutionsgericht übermittelt. Es könnte also nach wie vor zu einem Prozess gegen ihn kommen. Weitere Einzelheiten gab die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.

 

Panahi, dessen Filme das Alltagsleben im Iran darstellen und oft soziale Probleme von Frauen in dem konservativen islamischen Staat beleuchten, hätte als Jurymitglied an den Filmfestspielen von Cannes teilnehmen sollen.

Menschenrechtsaktivist Kaveh Ghasemi Kermanshahi freigelassen

 

 
Kaveh mit seiner Mutter

 

Während seiner Zeit im Gefängnis war Kermanshahi in einen Hungerstreik getreten, um gegen die Unsicherheit in seinem Fall zu protestieren. Seine Freilassung war für Sonntag, den 9. Mai festgesetzt, von den Behörden aber verschoben worden. Kaveh Ghasemi Kermanshahi ist Menschenrechtsaktivist und Mitglied der "Eine Million Unterschriften-Kampagne" gegen frauendiskriminierende Gesetze im Iran. Er war am 3. Februar 2010 verhaftet worden.