Aktivitäten

Berlin: Hunderte Deutsch-Iraner feiern NOWRUZ und fordern deutsches Engagement für Inhaftierte im Iran

Berlin: Hunderte Deutsch Iraner feiern das Nowruz-Fest am Brandenburger Tor. Sie solidarisieren sich mit den Bürgerprotesten im Iran und fordern die sofortige Freilassung aller inhaftierten Demonstranten in ihrer Heimat.

 Berlin Hunderte Iraner feiern Nowruz Fest am Brandenburger Tor. Sie solidarisieren sich mit den Bürgerprotesten im Iran, fordern sofortige Freilassung aller inhaftierten Demonstranten in ihrer Heimat. Ehem. MdB Leo Dautzenberg (CDU) spricht Neujahrsgruß aus.


Zeitgleich mit dem Frühlingsanfang am 20. März 2018 feierte hunderte Deutsch-Iraner das iranische Neue Jahr. Nach einer uralten Tradition, die auf die Zeit des Zoroastrismus zurückgeht, beginnt das Jahr mit dem Frühling. Gefeiert wurde es vor allem im iranischen Kulturraum, wo Schulkinder zwei Wochen Ferien haben, um das traditionsreiche Familienfest zu begehen. Verwandte, Nachbarn und Freunde besuchen einander, wünschen sich alles Gute und tauschen Geschenke aus. Das islamistisch-fundamentalistische Regime der Mullahs hat sich lange Jahre damit beschäftigt, das Nowruz-Fest als „unislamisch“ abzustempeln, um den Weg zu einem Verbot zu ebnen. Es hat aber schnell erkennen müssen, dass seine reaktionären Vorstellungen gegen die alte Tradition nicht durchzusetzen sind. Inzwischen werden die Rituale geduldet. Als Antwort auf den fehlgeschlagenen Versuch des Regimes haben freiheitlich gesinnte Iraner aus dem Fest ein Symbol des Widerstandes gemacht. Das Nowruz-Fest am Beginn des Frühlings steht für den Aufbruch der Natur. Und dieses Jahr fällt es mit dem Aufbruch in der iranischen Gesellschaft zusammen. Die wichtigsten Zeichen sind die landesweiten Bürgerproteste, die vor knapp drei Monaten begannen.“ „Die Menschen im Iran wollen Freiheit und ein Ende der religiösen Diktatur. Das ist ihr Recht und das muss anerkannt werden“, so Bolurchi. Während des Aufstands wurden Dutzende Menschen von den Sicherheitskräften und Revolutionsgarden erschossen und mindestens 8000 Personen verhaftet. Jeden Tag erfahren wir von einem Häftling, der während der Folter ermordet wurde, doch die Schergen der Mullahs geben vor, es habe sich um Selbstmord während der Haft gehandelt. Eine Reihe Jugendlicher wird vermisst; die Angehörigen wissen nichts von ihnen. Die Massenverhaftungen, die Schüsse auf unbewaffnete Demonstranten, die tödliche Folter an Häftlingen – all das sind eindeutig Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Unglücklicherweise hat Europa sich gegenüber all diesen Verbrechen zu Schweigen und Tatenlosigkeit entschieden – im Widerspruch zu seinen fundamentalen Verpflichtungen, darunter der Europäischen Konvention über die Menschenrechte. Weiterhin wird im ganzen Lande demonstriert.


 
Das Regime wird von Krisen geschüttelt. Die Korruption gehört untrennbar dazu. Zweitens – Das iranische Regime ist erheblich schwächer, als es behauptet. Auch im Westen denken viele, dass es fest im Sattel sitzt. Das trifft jedoch nicht zu. Und Drittens – Im Iran gibt es eine funktionierende demokratische Alternative. Das zeigt der Umfang, die rasche Ausbreitung im ganzen Land sowie die inhaltlichen Forderungen der Proteste. Dies alles ist Zeichen einer übergreifenden und steuernden Organisation.

The Media Express: Massaker 1988 im Iran

 

 

Logo

 

 

 

04.02.18
Angehörige  fordern die Vereinten Nationen auf, eine Untersuchung des Massakers von 1988 einzuleiten

Bild1

 

Für diejenigen, die ihre Familienmitglieder im Jahr 1988 verloren haben, sind die Wunden dieser Erfahrung immer noch offen, fast 30 Jahre später. Ihre anhaltenden Forderungen nach Gerechtigkeit werden von Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft gehört, aber ihre Forderungen nach internationaler Hilfe sind angesichts der jüngsten Verhaftungen von Demonstranten dringlicher geworden.

Bild2
Viele von denen, die sich gegen das Regime aussprechen, haben ihre Besorgnis darüber geäußert, dass die derzeitigen Verhaftungen das gleiche Schicksal für die Demonstranten bedeuten. Zahlreiche Demonstranten starben in der Gewahrsam der Behörden, nachdem sie wegen der Teilnahme an den Protesten, die seit 2017 verübt wurden, festgenommen worden waren. Am 1. Februar fand in Genf eine Anhörung statt, die von der Justiz für Opfer des Massakers von 1988 in Iran organisiert wurde); und von vier NGOs mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen.
Während der Anhörung forderten die Teilnehmer den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte auf, eine Untersuchungskommission einzusetzen, um das monatelange Massaker von 1988 zu untersuchen. Es wird geschätzt, dass 30.000 Gefangene während dieses Massakers getötet wurden.

 

Die Teilnehmer der Anhörung äußerten, dass das Massaker von 1988 ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei. Sie betonten auch, dass die internationale Gemeinschaft längst überfällige Maßnahmen ergriffen habe, um Teheran zur Rechenschaft zu ziehen. In der Tat stellten sie fest, dass das mangelnde Engagement der internationalen Gemeinschaft das iranische Regime ermutigt hat, seine unterdrückerischen Aktionen gegen das iranische Volk fortzusetzen.

 

 

 

 

 

Ad Melkert: Humanitäre Krise in Camp Liberty beenden!

Ad Melkert, ehem. Sonderbeauftragter des UNO-Generalsekretärs im Irak, ruft die Weltgemeinschaft zu Schutz und Hilfe für die iranischen Asylsuchenden im Irak auf: Es ist von entscheidender Bedeutung für die internationale Gemeinschaft, dass sie zur Verteidigung der Menschenrechte interveniert, ungeachtet der politischen Interessen und Parteinahmen.

4835.melkert-400

Ad Melkert (Bild), ehem. Leiter der UN-Hilfsmission im Irak (UNAMI) und Sonderbeauftragter des UNO-Generalsekretärs

Weiterlesen...

Rouhani raus aus UN!!

Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen sollten für den Schutz iranischer Dissidenten im Irak einstehen

Tausende von Iranern, Freunde der Bewohner von Camp Liberty beteiligten sich an einer farbenfrohen, gut organisierten Demonstration vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York,um die Anwesenheit Hassan Rouhanis bei den Vereinten Nationen zu verurteilen. Die Demonstranten forderten die Vorlage der verheerenden Menschenrechtsbilanz des Regimes bei den Vereinten Nationen zur Annahme konkreter Strafmaßnahmen.

Weiterlesen...