
Internationale Proteste: In Camp Liberty werden die Asylsuchenden unter menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten. Am 18. Februar sind ca. 400 Exiliranerinnen und -Iraner aus Ashraf in dem Übergangslager Camp Liberty bei Bagdad eingetroffen....

Rita Süssmuth: "Ohne die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft besteht die Gefahr, dass die Übergriffe zunehmen. Die einzig sichere Lösung ist die Aufnahme der Exiliraner durch andere Länder." Am 16. Februar hat...

11.02.2012 - Paris - Solidaritätsveranstaltung: Demokratie für den Iran - Schutz für Ashraf, Wortbeitrag von Nontombi Tutu, Menschenrechtlerin und Tochter des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu (Auszüge): Nontombi-Tutu„Ich bin hier, weil ich...

Mahin SaremiLiebe Mitmenschen! Ich richte diesen Hilfsappell an Sie, weil mehr als 3000 Menschen in Ashraf in großer Gefahr sind, von irakischen Truppen emordet zu werden. Unter ihnen ist auch...

Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel: Den Asylsuchenden darf nicht die Umsiedlung in ein Internierungslager aufgezwungen werden, wo bewaffnete irakische Truppen massiv präsent sind. Eine internationale Konferenz unter Mitwirkung von Europapolitikern,...
"Liebe Freunde eines freien und demokratischen Iran,
Die rechtlichen und behördlichen Angelegenheiten für eine einwandfreie Sammlung unseres Vereins für das gesamte Bundesgebiet mit Ausnahme des Landes Rheinland-Pfalz sind längst geregelt. Im Zusammenhang mit dem Land Rheinland-Pfalz sind wir dabei, diese Angelegenheit mit zuständigen Stellen zu klären.
Daher werden wir bis zu einer abschließenden Klärung keine Spenden von Unterstützern mit Wohnsitz im Land Rheinland Pfalz entgegen nehmen und bitten alle Personen mit Wohnsitz in diesem Bundesland bis auf weiteres nicht an uns zu spenden.
Sobald es in der Entwicklung dieser Angelegenheit Neues gibt, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.
Mit besten Wünschen für Sie
Der Vorstand"
10. Dezember 2009
Bilanz des Mullah-Regimes in 2009:
Insgesamt wurden 345 Menschen hingerichtet
Mindestens 7 Minderjährigen wurden hingerichtet
Mindestens 1 Steinigung wurde druchgeführt
Mindestens 14 Frauen wurden hingerichtet
Mindestens 1800 junge Menschen wurden in den Volksaufständen, die seit Juni laufend, inhaftiert und sind immer noch in den Gefängnissen unter schwere Folterungen.
“Alle Menschen sind frei und Gleichberechtigt in Würde und Recht geboren.”
Das ist der erste Artikel der Universal Erklärung der Menschenrechte, die vor 60 Jahren etabliert wurde. Jedoch im Iran, werden heute die Grundrechte jedes Menschens, besonders der Frauen und Jugendlichen sehr stark missachtet.
Iran ist das siebzehntgrößte Land der Welt, doch der heutige Iran fühlt sich für seine Einwohner wie ein riesiges Gefängnis an. Frauen, Jugendliche, Intellektuelle, ethnische und religiöse Minderheiten werden systematisch unterdrückt. Unter der Herrschaft der Mullahs werden Kräne für die Vernichtung von menschlichem Leben und nicht als Mittel für Bauarbeiten verwendet und Steine werden dazu benutzt, unschuldiges Leben zu nehmen und nicht, um neue Strukturen zu bauen.
Ungeachtet all dieser Unterdrückungen haben die Iraner noch nicht aufgegeben und sind in ihrem Kampf gegen das tyrannische Regime, das ihr Land regiert, standhaft geblieben.
In diesem Jahr sind Millionen Menschen im Iran nach über 30 Jahren der Unterdrückung und Hinrichtungen, im Juni aufgestanden, um zu zeigen, dass sie diese Unterdrückungen nicht länger akzeptieren.
Trotz der brutalen Repressalien, Folterung und Hinrichtungen wurden die Proteste und Demonstrationen fortgeführt. Mutige Mädchen und Frauen, mit großer Liebe zum Leben, haben dabei ihr eigenes Leben geopfert, um den Iran aus dem Joch der Diktatur zu befreien. Dadurch weigerten sie sich dem beschämenden religiösen Faschismus nachzugeben. Sie opferten ihr Leben in der Hoffnung, das eines Tages die Demokratie im Iran blühen würde.
In diesen Tagen haben wir viele junge Menschen, wie Neda, Kianoosh, Sohrab, Taraneh, . . . verloren, und zur Zeit befinden sich auch viele andere in Lebensgefahr.
Es wird Zeit, dass wir den Ruf von Millionen Iranern erwidern und ihnen eine helfende Hand geben, da sie für Freiheit und Demokratie in ihrem Heimatland kämpfen und für Stabilität und Frieden in ihrer Region.
Der VHZ e.V. ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen, vor allem den Hohen Kommissar der UN für Menschenrechte, die Zunahme der Todesstrafen, insbesondere die Todesurteile für Minderjährige und brutale Unterdrückung der Studenten zu verurteilen und umgehend Maßnahmen zur Befreiung aller inhaftierten Demonstranten im Iran zu ergreifen. Und wir fordern die Übergabe der Akte über die grausamen Menschenrechtsverletzungen im Iran an den UN Sicherheitsrat zur Ergreifung von dringlichen und bindenden Maßnahmen, um diesen Trend zu stoppen.