Angriff auf die Exiliraner in Ashraf-8 April 2012

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Sonntag, Mai 20, 2012

Briefaktion für Ashraf-City

Die Bewohner von Camp Ashraf in Gefahr

 

Bitte schreiben Sie Ihren Brief noch heute (bis 30. Dezember)

 

400 bis 800 iranische Oppositionelle aus Camp Ashraf sollen bis Ende Dezember in einem neuen Camp (Liberty) umgesiedelt werden. Ihr Leben kann bei der Verlegung sowie im neuen Camp in Gefahr geraten.

Camp Ashraf, 60 Kilometer nordlich von Bagdad, ist Heimstätte von 3.400 iranischen Flüchtlingen, die im Iran mit der Todesstrafe verfolgt werden. Sie sind Angehörige der oppositionellen Volksmudschahedin PMOI.
Irakische Militärkräfte haben einige Mal Ashraf angegriffen. Bei zwei blutigen Attacken in 2009 und 2011 sind mindestens 47 Menschen getötet und über 1000 weitere verletzt worden.

Der Irak hat auf Drängen des Iran ein Ultimatum zur Schließung von Ashraf mit anschließender Deportation der Bewohner für 31. Dezember bestimmt. Iraks Prämierminister Maliki sagte, diese Entscheidung ist „unumkehrbar". Eine weit verbreitete internationale Initiative ist im Gange, um eine friedliche Lösung für die Krise um Camp Ashraf zu finden und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Die brisante Angelegenheit ist zwei mal in der jüngsten Zeit in Weltsicherheitsrat diskutiert worden. UN Generalsekretär Ban Ki‐monn hat den irakischen Prämierminister Maliki offiziell zum Einlenken aufgefordert. Unter dem enormen öffentlichen und internationalen Druck gab Maliki am 21. Dezember bekannt, er akzeptiere die Verschiebung der Frist bis April 2012, vorausgesetzt dass dann die Bewohner den Irak verlassen. Vorerst sollen 400 bzw. 800 Bewohner provisorisch in einem neuen Camp „Liberty" verlegt werden. Die Ashraf‐Bewohner haben der Lösung von Vereinten Nationen, nämlich Umsiedlung in Camp Liberty zugestimmt, vorausgesetzt konkrete Schutzgarantien zu bekommen. Die Bewohner wollen die Gefahr eines Massakers beseitigen. Diese Lösung ist aber mit konkreten Bedrohungen verbunden. UN, US und die EU sollen alles Mögliche tun, um das Leben von schutzlosen und friedlichen Bewohnern von Ashraf zu schützen.

Dringende Aktion: Bitte schreiben Sie Briefe an UN‐Generaklsekräter Ban Ki‐moon und den seinen Sonderbeauftragten für den Irak Botschafter Martin Kobler sowie an zuständigen US‐ und EU‐Vertreter und unterstreichen folgende Forderungen:

  1. 1. In Camp Liberty muss ein Rund um die Uhr Monitoring von UN und der USA geben.
  2. 2. Eine ernsthafte Sorge der Bewohner ist das Beharren des Iraks auf die Präsenz von bewaffneten irakischen Polizisten innerhalb des neuen Camps Liberty. Diese Präsenz in einem kleinen Camp, das den Ashraf‐Bewohnern zugeteilt wurde, wird eine Quelle von permanenten Spannungen sein, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass ein Tausend moslemischen Frauen in Camp sind, die öfters von irakischen Militärangehörigen bedroht worden sind. Die Infiltration von irakischem Sicherheits‐ und Militärapparat durch von Iran gelenkten Terroristen ist auch kein Geheimnis. Viele der Explosionen dieser Tage in Bagdad könnten nicht ohne solche Infiltrationen in Polizei‐Einheiten möglich sein. Die konkrete Forderung der Bewohner ist, dass die irakische bewaffnete Polizei außerhalb des gezäunten Wohngebiets der Bewohner sein. UN muss sich für diese Forderung der Bewohner stark machen. Das hindert viele eventuelle Provokationen und ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor für die Bewohner.

Forderungen in englischer Übersetzung:

  1. At Camp Liberty, there must be a round‐the‐clock monitoring by the UN and the United States.
  2. The insistence of Iraq on the presence of armed police inside the new Camp Liberty is a matter of serious concern with the residents. Police presence in the small camp that has been allotted to the residents of Ashraf will be a permanent source of tension, particularly given the fact that there will be 1.000 Muslim women living in the camp who have repeatedly been threatened by Iraqi forces. The infiltration of Irancontrolled terrorists into Iraqi security and military forces is no secret. Many of the recent explosions in Bagdad could not have happened without such infiltration in police units. The actual demand of the residents is that Iraqi armed police stay outside the living area of the inhabitants. The UN must champion this demand. This measure will prevent provocation and considerably increase the security of the residents.

Anrede: Sehr geehrter Herr Generalsekretär,
Hon. Ban Ki‐moon
Secretary General of the United Nations

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Die Sprache des Schreibens: Deutsch oder Englisch.

Bitte schicken Sie Ihr Schreiben als Kopie per Mail / Fax an:

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hon. Hillary Clinton, Secretary of State, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Fax: +1 202 736 4535
Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Botschafter Martin Kobler, UNAMI‐Vorsitzender, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Fax: +962 6 550 4705
Baroness Ashton, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ambassador Daniel Fried, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Prof. Antonio Guterres, der Hohe Kommissar der UN für Flüchtlinge, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Botschafter Jean De Ruyt, EU‐Sonderberater für Camp Ashraf, Email: jean.de‐ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte Schicken Sie auch eine Kopie als BCC an unsere Email‐Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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