
Agenturen – 28. April 2012 – Die Polizei von Teheran hat einen neuen Versuch der Maßregelung von Frauen unternommen, welch die vorgeschriebenen Kopftücher unvorschriftsmäßig in „vulgärer“ Art und Weise tragen,...

"Der unmenschliche Druck, der von der irakischen Regierung auf die Menschen in Ashraf und Camp Liberty ausgeübt wird, ist inakzeptabel." In einer schriftlichen Erklärung haben 32 Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des...

Eine Spezialeinheit mit bewaffneten Fahrzeugen und schweren Maschinengewehren wurde seit heute morgen 6:30 Uhr am Freitag, den 20. April nach Camp Liberty verlegt. Die Einheit ist auf allen vier Ecken...

Am Vormittag des 8. April ist es erneut zu gewaltsamen Ubergriffen irakischer Truppen auf die iranischen Oppositionellen gekommen, die in Ashraf im Irak leben. Die Sondereinsatztruppe SWAT prügelten mit Holz-...
SOS-Hilferuf
Massenmord mit Vorankündigung - wird Ashraf City ein zweites Srebrenica?
Militärischer Aufmarsch, Gewaltandrohungen und Frist zur Deportation
trotz der konstruktiven Ankündigungen von UNHCR, UNAMI und EU
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Ashraf City, Heimstätte von über 3000 oppositionellen iranischen Flüchtlingen auf irakischem Gebiet, befindet sich in einer Notlage und geht auf eine humanitäre Katastrophe zu. Auf Drängen des iranischen Regimes und durch ein bilaterales 7-Punkte-Abkommen zwischen den Machthabern beider Länder ist den Ashraf-Bewohnern ein Ultimatum verhängt worden, demnach Camp Ashraf zum 31. Dezember geschlossen und die Einwohner des Landes ausgewiesen (deportiert) werden sollen. Eine Zwangsumsiedlung wird sehr rasch in ein Massaker münden können. Durch internationalen Druck kann die Katastrophe verhindert werden. Verschiedene UN Behörden sind zu diesem Zweck am Werk.
Das UNHCR hat am 13. September die Bewohner von Ashraf (Angehörige der oppositionellen iranischen Volksmojahedin, PMOI) zu »Asylsuchenden« unter internationalem Schutz erklärt. Daraufhin sollte das UNHCR mit jedem Bewohner eine Befragung zwecks der Anerkennung des Flüchtlingsstatus führen. Von Anfang an haben die Bewohner die größte Mühe daran gesetzt, dem UNHCR seine Arbeit zu erleichtern, so dass der Prozess vorankommt.
Nach jenem Datum sind zwei Monate vergangen, und doch hat die Arbeit des UNHCR noch nicht begonnen, da der Irak mit seinen Behinderungsmaßnahmen den Prozess verzögert und vereitelt. Ziel des Irak ist es, den Vorgang bis zum Ende des Jahres aufzuhalten, und dann kann er argumentieren, da kein Fortschritt erzielt wurde, werde man das Lager schließen; damit wäre ein großes Massaker vorbereitet. Am 02. November hat Amnesty International eine ausführliche Pressemitteilung hierzu veröffentlicht.
Es gibt viele neue Fakten, die auf ein blutiges Ende der Einwohner von Ashraf bis Ende 2011 hinweisen:
Angesichts der zwei vorangegangenen blutigen Angriffe mit zahlreichen unbewaffneten Opfern und Toten ist es sehr wahrscheinlich, dass der gemeinsame iranisch/irakische Auflösungsplan bis Jahresende brutal umgesetzt wird. Nur eine Aufnahme der Arbeit von UNHCR in Ashraf und die Bearbeitung und Anerkennung von Asylanträgen bzw. Asylstatus der Bewohner kann den Einwohner in der kurzen Zeit Schutz geben.
Im Namen der UN und UNHCR führt die UN Hilfsmission für den Irak (UNAMI) unter der Leitung des deutschen Diplomaten Martin Kobler die Gespräche mit der irakischen Regierung.
Bitte wenden Sie sich in Schreiben an Herrn Martin Kobler mit folgenden dringenden Bitten:
Anrede: Sehr geehrter Herr Kobler,
Adresse: Herrn
Botschafter Martin Kobler
Sonderbeauftragter der UN-Generalsekretär für den Irak
(United Nations Assistance Mission for Iraq UNAMI)
Bagdad / Irak
Die Sprache des Schreibens: Deutsch oder Englisch.
Bitte schicken Sie Ihre Briefe sowohl per Mail, wie auch per Fax an folgenden Erreichbarkeiten: Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Fax: +962 6 550 4705
Bitte schicken Sie Ihr Schreiben als Kopie an:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Prof. Antonio Guterres, der Hohe Kommissar der UN für Flüchtlinge, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Botschafter Jean De Ruyt, EU-Sonderberater für Camp Ashraf, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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