
Internationale Proteste: In Camp Liberty werden die Asylsuchenden unter menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten. Am 18. Februar sind ca. 400 Exiliranerinnen und -Iraner aus Ashraf in dem Übergangslager Camp Liberty bei Bagdad eingetroffen....

Rita Süssmuth: "Ohne die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft besteht die Gefahr, dass die Übergriffe zunehmen. Die einzig sichere Lösung ist die Aufnahme der Exiliraner durch andere Länder." Am 16. Februar hat...

11.02.2012 - Paris - Solidaritätsveranstaltung: Demokratie für den Iran - Schutz für Ashraf, Wortbeitrag von Nontombi Tutu, Menschenrechtlerin und Tochter des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu (Auszüge): Nontombi-Tutu„Ich bin hier, weil ich...

Mahin SaremiLiebe Mitmenschen! Ich richte diesen Hilfsappell an Sie, weil mehr als 3000 Menschen in Ashraf in großer Gefahr sind, von irakischen Truppen emordet zu werden. Unter ihnen ist auch...

Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel: Den Asylsuchenden darf nicht die Umsiedlung in ein Internierungslager aufgezwungen werden, wo bewaffnete irakische Truppen massiv präsent sind. Eine internationale Konferenz unter Mitwirkung von Europapolitikern,...
Drohende militärische Gewalt gegen wehrlose Zivilisten

In Ashraf im Irak sind mehr als 3000 iranische Oppositionelle, darunter ca. 1000 Frauen, in Gefahr,Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran zu werden. Dort drohen ihnen Folter und Massenhinrichtungen. Auf Verlangen des Tehraner Regimes trifft das irakische Militär weiter Vorbereitungen für die gewaltsame Räumung des Lgers Ashraf, in dem ausschließlich Zivilisten leben. Durch massiven internationalen Druck wurde Ende Dezember ein Aufschub des Vertreibungsultimatums erreicht. So konnte das zu Beginn des Jahres 2012 befürchtete Blutbad vorerst abgewendet werden. Dennoch bleibt die Lage der Menschen in Ashraf äußerst gefährlich, denn die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung.
400 bis 800 iranische Oppositionelle aus Camp Ashraf sollen bis Ende Dezember in einem neuen Camp (Liberty) umgesiedelt werden. Ihr Leben kann bei der Verlegung sowie im neuen Camp in Gefahr geraten.
Camp Ashraf, 60 Kilometer nordlich von Bagdad, ist Heimstätte von 3.400 iranischen Flüchtlingen, die im Iran mit der Todesstrafe verfolgt werden. Sie sind Angehörige der oppositionellen Volksmudschahedin PMOI.
Irakische Militärkräfte haben einige Mal Ashraf angegriffen. Bei zwei blutigen Attacken in 2009 und 2011 sind mindestens 47 Menschen getötet und über 1000 weitere verletzt worden.
SOS-Hilferuf
Massenmord mit Vorankündigung - wird Ashraf City ein zweites Srebrenica?
Militärischer Aufmarsch, Gewaltandrohungen und Frist zur Deportation
trotz der konstruktiven Ankündigungen von UNHCR, UNAMI und EU
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Ashraf City, Heimstätte von über 3000 oppositionellen iranischen Flüchtlingen auf irakischem Gebiet, befindet sich in einer Notlage und geht auf eine humanitäre Katastrophe zu. Auf Drängen des iranischen Regimes und durch ein bilaterales 7-Punkte-Abkommen zwischen den Machthabern beider Länder ist den Ashraf-Bewohnern ein Ultimatum verhängt worden, demnach Camp Ashraf zum 31. Dezember geschlossen und die Einwohner des Landes ausgewiesen (deportiert) werden sollen. Eine Zwangsumsiedlung wird sehr rasch in ein Massaker münden können. Durch internationalen Druck kann die Katastrophe verhindert werden. Verschiedene UN Behörden sind zu diesem Zweck am Werk.
Drohendes Massaker verhindern!
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
die 14jährige Shaghayegh Rajabi hat einen Hilferuf an uns gerichtet. Sie lebt im Lager Ashraf im Irak in Todesangst. In 45 Tagen droht ihr und den anderen Exiliranern in Ashraf, vom irakischen Militär angegriffen, gewaltsam aus dem Lager vertrieben und in den Iran deportiert zu werden. Im Iran erwarten die Menschen aus Ashraf Folter und Massenhinrichtungen.

Seit mehr als 130 Tagen finden in Genf vor dem europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen Mahnwachen für den Schutz der 3400 iranischen Oppositionellen statt, denen im Lager Ashraf im Irak militärische Gewalt und Deportation drohen.
Familienangehörige der Menschen in Ashraf, Exiliranerinnen und -Iraner und Menschenrechtsaktivisten aus verschiedenen Ländern haben sich bisher daran beteiligt.