UN soll Ashraf-Bewohnern nötigen Schutz gewähren Die Situation der über 3.000 Exiliraner im Irak ist nach Einschätzung internationaler Beobachter trotz eines neuen UN-Abkommens äußerst besorgniserregend. Da die Mindeststandards in Bezug auf...

Ich will nicht sterben. Ich will leben! Shaghayegh Rajabi (14) hat einen Hilferuf an uns gerichtet. Ihr droht wie die übrigen 3400 Bewohner von Ashraf die Abschiebung in den Iran, wo...
Der bekannte politische Gefangene, Behrooz Javid-Tehrani, der wegen Kontakte zu Oppositionsgruppen jahrelang hinter Gittern saß, wurde freigelassen.
Javid-Tehrani war 19 Jahre alt, als er aus politischer Überzeugung zum ersten mal festgenommen wurde und hat seitdem elf Jahre in verschiedenen Gefängnissen des iranischen Regimes verbracht.
Während die UN mit dem Irak im Streit um das von Schließung bedrohte Flüchtlingslager Ashraf eine Einigung für etwa 3400 Exiliraner erzielt hat, sind bei einem Selbstmordanschlag in Zentrum Bagdads am Montag mindesten fünf Menschen getötet worden.
Die UN und die irakische Regierung haben sich nach US-Angaben auf ein Abkommen für die etwa 3400 Exiliraner im Flüchtlingslager Camp Aschraf geeinigt. Wie US-Außenministerin Hillary Clinton am Sonntag in Washington mitteilte, unterzeichneten Bagdad und die UN eine Erklärung über die zeitweise Umsiedlung der Exiliraner aus dem Camp Ascharf in die frühere US-Militärbasis Camp Liberty in der Nähe des internationalen Bagdader Flughafens.
Gestern unterbrach der Widerstandssender Simay-e-Azadi (INTV) sein Nachrichtenprogramm für eine Eilmeldung, dass gegen 20.00 Uhr Ortszeit Einheiten der terroristischen Quds-Brigade vier Raketen vom Süden aus auf Camp Ashraf abgefeuert habe. Diese Raketen schlugen in der Nähe der Wohngebäude der Bewohner ein.
Der Pasdaran-General Hossein Hamedani, einer der Führer der verbrecherischen Pasdaran-Kräfte, gab am 21.12.2011 in einem Interview mit dem zur Pasdaran gehörigen Nachrichten-Agentur: „Quds" bekannt, dass er persönlich zwecks erkennungsdienstlicher Aktivitäten und Vorbereitungsmaßnahmen für einen erneuten Angriff auf Camp Ashraf dorthin gereist sei.
Der Nationale Rat der irakischen Stämme sammelte über eine Million Unterschriften zum Schutze der Ashraf-Bewohner
In einer Unterschriftenaktion, bei dem über eine Million UNterschriften von irakischen Bürgern eingereicht wurden, fordern die Unterzeichner, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Sicherheitskontingent an Blauhelmen und internationalen Boebachtern nach Ashraf entsendet, um für den Schutz der über 3000 Bewohner zu sorgen.
In einer Eilaktion bittet Amnesty International seine Mitglieder um Hilfe für 400 bis 800 Iraner in einem Lager im Irak, die damit rechnen müssen Ende 2011 an einen anderen Ort verlegt zu werden. AI ruft die irakische Regierung auf für den Schutz der Asylsuchenden bei der Durchführung dieser Maßnahme zu sorgen.
Die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten ist um mehr als 20 Prozent auf den höchsten Wert seit Mitte der 90er Jahre gestiegen.
Am Vorabend der Sitzung der EU-Außenministerrates, enthüllen namhafte EU- und US-Politiker, u.a. Frau Rita Süssmuth und Günther Verheugen, gemeinsame Pläne des iranischen Regimes und der irakischen Regierung, die Bewohner Ashrafs umzusiedeln und zu ermorden. Dabei fordern die Podiumsteilnehmer die Europäische Union auf, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Insbesondere "dramatische Zunahme" von Hinrichtungen kritisiert
New York - Die UN-Vollversammlung hat dem Iran erneut schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. In der von Kanada eingebrachten und am Montag in New York mit klarer Mehrheit verabschiedeten Resolution werden Folter, inhumane, entwürdigende und grausame Strafen wie Auspeitschungen und Amputationen verurteilt.
UNO-Sicherheitsrat zu Prüfung aufgerufen, ob Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorliegen
Straßburg - Das Europaparlament hat neuerlich die anhaltenden brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran angeprangert.